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Vaatz: Ausgrenzung von Ostdeutschen beim Institut für Menschenrechte war beabsichtigt

Geschrieben am 22-07-2009

Berlin (ots) - Anlässlich der heutigen Kuratoriumssitzung des
Instituts für Menschenrechte erklärt der Stellvertretende Vorsitzende
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz MdB:

Die Ausgrenzung von Ostdeutschen, deren Ausbildung noch zu
DDR-Zeiten beendet war, bei der Direktorenbesetzung des Instituts für
Menschenrechte ist offenbar doch kein Versehen.

In einer Rund-Mail an die Kuratoriumsmitglieder hat die Kuratorin
Uta Gerlant die Ausgrenzung der Ostdeutschen bestimmter Jahrgänge mit
den Worten begründet: Bei Zeitzeugen verstelle "das selbst Erlebte
... mitunter leider den Blick auf andere Realitäten jenseits der
eigenen Unrechtserfahrungen".

Damit wird klar: Man ist prinzipiell dann nicht als Direktor eines
Instituts für Menschenrechte geeignet, wenn man sich wegen des
jahrelangen Entzugs grundlegender Menschenrechte nicht die passende
Biographie zulegen konnte.

Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7846
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Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de


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