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Rheinische Post: Opel-Egoismus Kommentar Von Thomas Reisener

Geschrieben am 14-07-2009

Düsseldorf (ots) - Der Bieter-Wettstreit um Opel wird immer
spannender. Nachdem Magna wochenlang einsamer Favorit für die
Übernahme des angeschlagenen Autobauers war, treten mit Ripplewood
und BAIC auf einmal zwei Außenseiter in den Fokus. Sie haben ihre
Angebote so entscheidend nachgebessert, dass Magna nur noch einen
hauchdünnen Vorsprung hat. Zumal sich Magna mit immer neuen
Spar-Forderungen unbeliebt macht. Damit ist das Rennen wieder offen.
Die Vehemenz, mit der diverse Akteure diesen Fakt leugnen, ist
bemerkenswert. Kurt Beck (SPD) wettert schon gegen Ripplewood, noch
bevor er deren neues Konzept kennen kann. Roland Koch (CDU) will am
liebsten nur noch mit Magna verhandeln. Der Rüsselsheimer
Opel-Betriebsrat verteilt sogar Flugblätter gegen Ripplewood, BAIC
wird schlicht ignoriert. Warum das so ist, erklärt ein Blick auf die
Landkarte. Je näher die Akteure an Rüsselsheim sitzen, desto größer
ist ihre Liebe zu Magna. Grund: Magna hat Rüsselsheim in seinem
Sanierungskonzept größtmögliche Schonung versprochen - zu Lasten fast
aller anderen Opel-Standorte. Dazu darf die NRW-Landesregierung als
Patronin des zweitwichtigsten Opel-Standortes in Bochum nicht länger
schweigen.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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