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Neue OZ: Kommentar zu Agrar / Bauerntag

Geschrieben am 01-07-2009

Osnabrück (ots) - Prinzip Füllhorn

Das muss Balsam für die Seele des Bauern sein - zu erleben, wie
viele bislang verkannte Agrarexperten sich zu erkennen geben, noch
dazu aus der Spitze der Parteien. Ob Merkel, Müntefering oder
Westerwelle: Alle legen sich herzhaft für die Landwirte ins Zeug. Hat
das etwa mit Wahlkampf zu tun?

Die Bauern sollten sich kein X für ein U vormachen lassen. Die
Parteispitzen nutzen den Bauerntag als Plattform, um sich eine
wichtige Wählerklientel für den Urnengang im September warmzuhalten.
Deshalb raspelt das schwarz-rot-gelbe Trio reichlich Süßholz - ohne
tatsächlich viel bewegen zu können. Banken, Opel, Quelle & Co stehen
Modell für das Prinzip Füllhorn, durch das auch den Bauern die
jeweils passende politische Farbenlehre vermittelt werden soll. Denn
klar bleibt: Die wegweisenden Entscheidungen auch für die
Landwirtschaft in Deutschland trifft nicht mehr Berlin, sondern
Brüssel. Das Bekenntnis zum Aus der Milchquote ist also reines
Wortgeplänkel, mehr nicht.

Wie unzureichend überdies Westerwelle die gespannte Lage in der
Bauernschaft einzuordnen vermag, belegt er mit seinem Appell an die
Milchbauern, doch bitte den Kurs des Bauernverbands zu stützen. Eine
solche Milchmädchenrechnung funktioniert nur fernab vom Feld.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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