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Neue OZ: Kommentar zu Verbraucherschutz

Geschrieben am 12-05-2009

Osnabrück (ots) - Taten statt Worte

Damit die Festtagsreden der Politiker zum Verbrauchertag keine
leeren Versprechungen bleiben, sollten den Worten schnell Taten
folgen.
Gute Konzepte gibt es genug: Seit Jahren liegt den Politikern der
Vorschlag der Verbraucherschützer für eine Ampelkennzeichnung von
Lebensmitteln vor.

Wie von Bundeskanzlerin Merkel jetzt gefordert, erlaubt sie es,
sich über ein Produkt leicht lesbar zu informieren. Doch wegen des
Widerstands der Lebensmittelindustrie wird die Ampel nicht
realisiert. Zu der vom SPD-Vorsitzenden Müntefering geforderten
Transparenz auf dem Geldmarkt könnten unabhängige Finanzberater in
den Verbraucherzentralen einen wertvollen Beitrag leisten. Doch die
Gelder für die Einrichtungen werden seit Jahren zusammengestrichen.

Die wichtigsten Verbesserungen verdanken die deutschen Verbraucher
ohnehin der EU. Man denke nur an die Deckelung der Handytarife und
die Entschädigung bei Zugverspätungen. Den wenigen Errungenschaften
deutscher Verbraucherpolitik droht jetzt aber ausgerechnet aus
Brüssel Gefahr: Die EU-Kommission möchte die Verbraucherrechte
europaweit angleichen. Uns könnte das die Widerrufsrechte bei
telefonisch geschlossenen Verträgen und das Recht auf kostenlose
Rücksendung im Versandhandel kosten.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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