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Bioland begrüßt Anbauverbot von Genmais MON810

Geschrieben am 14-04-2009

Mainz (ots) - Bioland begrüßt die heutige Entscheidung von
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, den Anbau des Genmais MON 810
in Deutschland noch vor der Aussaat aufgrund von Umweltrisiken zu
verbieten.

"Landwirtschaftsministerin Aigner ist ihrer hohen Verantwortung
zum Schutz der Umwelt und der gentechnikfrei wirtschaftenden
Landwirtschaft nachgekommen. Sie stärkt damit gemeinsam mit
Umweltminister Gabriel das Vertrauen von Landwirten und Konsumenten
in eine Politik, die sich nicht der Wirtschaftsmacht internationaler
Saatgutkonzerne beugt", begrüßte Thomas Dosch, Präsident von Bioland,
die Entscheidung. "Auf EU-Ebene muss sich Deutschland nun auch gegen
die anstehende Neuzulassung von MON 810 sowie von zwei weiteren
Gen-Maissorten ("Bt 11" und "1507") zum Anbau einsetzen, da auch hier
weder Umweltrisiken ausgeschlossen noch das Verursacherprinzip im
Schadensfall gewährleistet ist."

Bioland fordert ein europaweites fünfjähriges Moratorium für die
kommerzielle Nutzung von Gentechnik in der Landwirtschaft sowie eine
europaweite Regelung zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft
vor Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen -
sogenannte Koexistenzregelungen. "Der Schutz von Mensch und Umwelt
muss absoluten Vorrang vor den Einzelinteressen internationaler
Saatgutkonzerne haben", fordert Dosch.

Originaltext: Bioland e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58356
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58356.rss2

Pressekontakt:
Bioland e.V.
Kaiserstr. 18
55116 Mainz

Präsident, Thomas Dosch,
Tel: 06131/2397914, E-Mail: praesidium@bioland.de

Pressestelle, Gerald Wehde,
Tel: 06131/2397920, E-Mail: presse@bioland.de


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