(Registrieren)

Weser-Kurier: WESER-KURIER: Wolfgang Jüttner: Wulffs Kurs bei Schulinvestitionen unerhört

Geschrieben am 08-03-2009

Bremen (ots) - Bremen. Im Streit um die Schulinvestitionen beim
Konjunkturpaket hat Niedersachsens SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner
Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) Unredlichkeit vorgeworfen.
"Was langsam unerträglich wird, ist die Besserwisserei, mit der Herr
Wulff durch die Lande zieht", sagte Jüttner dem Bremer "Weser Kurier"
(Montag-Ausgabe). 2005 bei der Föderalismusreform I hätten die
Ministerpräsidenten der Länder, vorneweg Wulff und sein hessischer
CDU-Kollege Roland Koch, dafür gesorgt, dass dem Bund beim Thema
Bildung jegliche Kompetenz entzogen worden sei. Jetzt habe derselbe
Ministerpräsident, der vor vier Jahren dieses Problem verursacht
habe, gesagt, man solle dies nicht so eng sehen. "Das ist unerhört",
kritisierte der Fraktionschef. "Was ist das für ein Verfassungs- und
Amtsverständnis?"

Die vereinbarte Lockerung des Artikels 104 b im Grundgesetz sei
nicht das Verdienst des niedersächsischen Regierungschefs, auch wenn
dieser das nun so darzustellen versuche, meinte Jüttner. "Sitzt Herr
Wulff allein in der Föderalismuskommission? Nein! Also ist das auch
nicht sein Erfolg." Der Fraktionschef begrüßte, dass der Bund
künftig den Kommunen in "außergewöhnlichen Notsituationen Finanzhilfe
gewähren" könne. "Das ist sicherlich ein Schritt in die richtige
Richtung, aber zu kurz gesprungen. Jetzt gehe es auch darum, die
Gesetzesänderung schnellstmöglich umzusetzen, damit die Kommunen
Rechtssicherheit bei ihren Investitionen bekämen."

Originaltext: Weser-Kurier
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@btag.info


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

190524

weitere Artikel:
  • Der Tagesspiegel: Fall Tauss: Staatsanwaltschaft weist Vorwürfe zurück Berlin (ots) - Berlin - Die Karlsruher Staatsanwaltschaft hat Vorwürfe zurückgewiesen, den Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss (SPD) im Zuge ihrer Ermittlungen wegen Kinderpornografie vorverurteilt zu haben. Ihr Sprecher, Oberstaatsanwalt Rüdiger Rehring, sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag-Ausgabe): "Eine Vorverurteilung war und ist ganz und gar nicht unsere Absicht. Wir sind vielmehr so zurückhaltend wie möglich vorgegangen." Rehring reagierte damit auf scharfe Kritik von Tauss´ Rechtsbeistand Jan Mönikes. Der Verteidiger des mehr...

  • "Ärzte sind Heiler und Helfer und keine Mechaniker des Todes" - Montgomery zu Forderungen des Medizinrechtlers Taupitz nach Zulassung des ärztlich assistierten Suizids Berlin (ots) - "Assistierter Suizid widerspricht dem ärztlichen Ethos. Kranke Menschen haben einen Anspruch darauf, dass Ärzte ihnen in ihrer Not beistehen und ihr Leiden lindern. Assistierter Suizid aber ist keine ärztliche Aufgabe und darf es auch nicht werden. Wir wollen nicht, dass Ärzte sich an der Tötung von Menschen beteiligen - auch nicht als Gehilfen", kritisierte Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, Forderungen des Medizinrechtlers Prof. Dr. Jochen Taupitz, das ärztliche Tätigkeitsfeld um die sogenannte mehr...

  • Der Tagesspiegel: Merkel-Biograf: Kritik an Kanzlerin ein Ventil Berlin (ots) - Berlin. Die aktuelle Kritik an der Kanzlerin ist nach Meinung ihres Biografen Gerd Langguth etliche Monate vor der Bundestagswahl "ein Ventil" für die Partei. "Dicht vor der Wahl wid die Union wieder deutlich geschlossener sein", sagte Langguth, selbst ehemaliger CDU-Politiker und heute Politikwissenschaftler an der Universität Bonn, dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Montag-Ausgabe). Der Vorwurf, sie zeige zu wenig Führungsstärke, stimme für die Kanzlerin "pauschal so nicht". "Vielleicht ist in den letzten Monaten mehr...

  • Neue Westfälische: KOMMENTAR Protest gegen entlassenen Sexualstraftäter Schutz ist notwendig HUBERTUS GÄRTNER Bielefeld (ots) - Aus der kleinen Gemeinde Randerath im Kreis Heinsberg drangen bislang nur selten wichtige Nachrichten. Doch das ist plötzlich ganz anders. Seit Landrat Stephan Pusch (CDU) bekannt gemacht hat, dass in Randerath ein aus der Haft entlassener Sexualverbrecher wohnt, ist in dem 1.600-Seelen-Dorf buchstäblich der Teufel los. Es herrscht der Ausnahmezustand: Bürger protestieren gegen den Ex-Häftling, besorgte Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße lassen, Lehrer schließen ihre Schulen ab. Auch die Rechtsradikalen mehr...

  • Neues Deutschland: Kritik an der Bundeskanzlerin Berlin (ots) - Mitleid mit Merkel? Mal ehrlich: Haben Sie sich nicht auch schon mal dabei erwischt? Ich geb' solche gelegentlichen, ganz unpolitischen Gefühle durchaus zu. Und wünsch' der Kanzlerin nachträglich, dass sie zum Frauentag von ihrem Professoren-Mann einen wundervoll duftenden Blumenstrauß bekommen hat. Denn die restliche christlich-politische oder spezialdemokratische Männerwelt hatte ja nichts Besseres zu tun, als Übelriechendes über ihre Chefin auszuleeren. Merkels Parteigänger ziehen »Führungsstärke« in Zweifel. »Führungsschwäche« mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht