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Belastungsmoratorium für die Nichteisen-Metallindustrie / WirtschaftsVereinigung Metalle sieht sofortige CO2-Einpreisung als existenziell an

Geschrieben am 10-02-2009

Berlin (ots) - "Die sofortige Kompensation eingepreister
CO2-Kosten ist jetzt und nicht erst 2013 für die energieintensive
Nichteisen-Metallindustrie erforderlich. Die Metallerzeugung ist nach
den Brüsseler Beschlüssen Ende 2008 ohne sofortige Kompensationen
existenziell bedroht", erklärte der Hauptgeschäftsführer der
WirtschaftsVereinigung Metalle, Martin Kneer.

Die Addition von Strompreiseffekten und konjunkturellen Einbrüchen
mit der Konsequenz dramatisch gefallener Nachfrage und im Sinkflug
begriffener Metallpreise hat die Schere zwischen Erlösen und
Produktionskosten zu Lasten der Unternehmen der Nichteisen
(NE)-Metallindustrie bedrohlich weit geöffnet. Es ist jetzt Zeit, das
notwendige Belastungsmoratorium für die energieintensive
NE-Metallindustrie durch unverzügliche Kompensation für die
indirekten Strompreiseffekte aus dem Emissionshandel als wirksames
Konjunkturprogramm zu starten. Staaten wie Spanien und Frankreich
unterstützen seit Jahren ihre energieintensive Industrie in
Milliardenhöhe. Gerade das Industrieland Deutschland muss daher
endlich mit diesem standortsichernden Instrument ausgestattet werden.

"Die deutsche NE-Metallindustrie ist international
wettbewerbsfähig, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und keine
Wettbewerbsverzerrungen bei den Stromtarifen und den Auswirkungen des
Emissionshandels be-stehen. Falls die Politik nicht eingreift, werden
ineffiziente Produktionsstandorte in Europa und in anderen Regionen
mit deutlich höheren Emissionen überleben, während bei uns die Tore
geschlossen werden", sagte Kneer.

"Wir haben keine Zeit für Parteien- und Kompetenzstreitigkeiten.
Die Bundesregierung ist in ihrer Gesamtheit aufgefordert,
unverzüglich die vom Bundeswirtschaftsministerium eingebrachte
Stromkostenkompensation umzusetzen. Eine Vertagung oder gar Ablehnung
wäre eine Provokation für die Arbeiter in den von Schließung
bedrohten Unternehmen. "Wir brauchen ein Belastungsmoratorium für die
energieintensiven Industrien als wirksames Konjunkturprogramm", so
Kneer abschließend.

Originaltext: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/50617
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_50617.rss2

Weitere Informationen:
WirtschaftsVereinigung Metalle
Kommunikation
Dirk Langolf
Wallstr. 58
10179 Berlin
Tel. 030/72 62 07-111
Fax 030/72 62 07-199
E-Mail: Langolf@wvmetalle.de
http://www.wvmetalle.de


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