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ARD-DeutschlandTREND Dezember 2008 - Deutsche beurteilen wirtschaftliche Lage deutlich schlechter - Mehrheit gegen staatliche Hilfen für die Autoindustrie

Geschrieben am 04-12-2008

Köln (ots) -

Sperrfrist: 04.12.2008 22:45
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ARD-DeutschlandTREND Dezember 2008

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Deutsche beurteilen wirtschaftliche Lage deutlich schlechter
Mehrheit gegen staatliche Hilfen für die Autoindustrie
Mehrheit für umfassende Steuerreform statt kurzfristiger
Steuersenkungen

Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise
hat sich die Einschätzung der wirtschaftliche Lage in Deutschland bei
den Bundesbürgern deutlich verschlechtert. 73 Prozent der Deutschen
sind im aktuellen ARD-DeutschlandTrend der Meinung, die gegenwärtige
wirtschaftliche Lage sei weniger gut oder schlecht. Dies sind 19
Punkte mehr im Vergleich zum Oktober dieses Jahres. Nur 26 Prozent
halten die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland für gut
oder sehr gut (-17).

Für diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Montag und Dienstag
dieser Woche 1.000 Bundesbürger telefonisch befragt.

Fast drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) sind der Ansicht,
dass "der schlimmste Teil der Krise uns noch bevorsteht". Dies sind
zehn Punkte mehr im Vergleich zum November. Die Hälfte der Deutschen
(51 Prozent) sagt, "ich mache mir Sorgen um meine persönliche
wirtschaftliche Zukunft". 42 Prozent der Deutschen sagen, "ich mache
mir Sorgen um meine Ersparnisse".

59 Prozent der Deutschen fänden "es generell gut, wenn der Staat
wieder stärker in die Wirtschaft eingreifen würde". Staatliche Hilfen
für die deutsche Autoindustrie lehnt eine Mehrheit der Deutschen
jedoch ab. Nur 36 Prozent sind dafür, dass "der Staat der deutschen
Autoindustrie mit Bürgschaften unter die Arme greifen sollte". 60
Prozent der Deutschen sind dagegen.

Vor die Wahl gestellt zwischen kurzfristigen Steuersenkungen oder
einer umfassenden Steuerreform zu einem späteren Zeitpunkt,
entscheidet sich eine Mehrheit der Deutschen für eine Steuerreform.
53 Prozent sind der Ansicht, es sollten "zu einem späteren Zeitpunkt
im Rahmen einer umfassenden Reform die Steuern gesenkt und dabei die
Haushaltssanierung weiter verfolgt werden". 43 Prozent sprechen sich
hingegen dafür aus, "Anfang 2009 die Steuern zu senken, um damit dem
Abschwung entgegen zu wirken".

Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18
Jahren
- Fallzahl: 1.000 Befragte
- Erhebungszeitraum: 01. bis 02. Dezember 2008
- Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
- Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Originaltext: ARD Das Erste
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6694
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6694.rss2

Pressekontakt:
Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221-220-2770
Ingmar Cario, WDR-Chefredaktion, Telefon 0221-220-1800


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