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Gene Signal leitet klinische Versuche der Phase III im Bereich der Vorbeugung von Abstoßreaktionen gegenüber Augenhornhaut-Transplantaten ein

Geschrieben am 10-11-2008

Lausanne (ots) -

- Gene Signal International, ein in der Schweiz niedergelassenes
Biotechnologie-Unternehmen, wird seinen Hauptsitz an den
Standort der ETH Lausanne verlegen.

- Gene Signal befasst sich mit diversen Aspekten der
Neovaskularisierung.

- Gene Signal arbeitet an einer Reihe neuer Lösungen für
ophthalmologische Indikationen; in einem Fall beginnen derzeit
die Versuche der Phase III.

- Gene Signal wird seine vorläufigen Ergebnisse bei der
Jahresversammlung der American Academy of Ophthalmology in
Atlanta (USA), der größten wissenschaftlichen Zusammenkunft in
diesem Fachgebiet, vorstellen.

Das in der Schweiz niedergelassene Biotechnologie-Unternehmen Gene
Signal leitet derzeit die zulassungsrelevante Versuchsreihe der Phase
III für seine fortgeschrittenste augentherapeutische Lösung zur
Vorbeugung von Abstoßreaktionen gegenüber Hornhaut-Transplantaten,
GS-101, ein.

Jedes Jahr werden weltweit über 40.000
Augenhornhaut-Transplantationen zur Behandlung oder Vorbeugung von
Erblindungen durchgeführt. Damit ist dieser Eingriff die häufigste
Transplantationsart. Doch die Abstoßungsrate beträgt bei
Augenhornhaut-Transplantaten derzeit nach fünf Jahren ca. 35 %. Wie
bei vielen anderen Transplantationen ist die Anzahl der verfügbaren
Spender-Hornhauten beschränkt. Angesichts der langen Wartezeiten (6
Monate bis 2 Jahre) ist ein Misserfolg der Transplantation noch
gravierender.

Eine der Hauptursachen für ein solches Misslingen ist die
Immunreaktion des Körpers. Normalerweise ist die Augenhornhaut
avaskulär (d.h. vom Blutgefäßsystem abgeschlossen), so dass keine
Abstoßung der Spender-Hornhaut erfolgen kann. Unter bestimmten
Umständen werden dort jedoch neue Blutgefäße gebildet
(Neovaskularisierung), wodurch eine Immunreaktion gegenüber der
Spender-Hornhaut und in der Folge eine Abstoßung des Transplantats
ausgelöst werden kann.

Gene Signal arbeitet an neuen Lösungen zur Vermeidung dieses
Syndroms, für das gegenwärtig keine Therapie zur Verfügung steht. So
zielt der Antisense-Oligonukleotid-Ansatz des Unternehmens darauf ab,
die zur Bildung von Blutgefäßen in der Hornhaut erforderlichen
Verbindungswege zu blockieren. Bei diesem Ansatz wird die Produktion
eines für die Bildung und das Wachstum neuer Blutgefäße
erforderlichen Proteins mit Hilfe spezifischer, kurzer DNA-Fragmente
gezielt blockiert.

Die mit GS 101-Augentropfen durchgeführten Versuche der Phase II
wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse belegen einen
signifikanten Rückgang der Hornhaut-Neovaskularisierung, während in
der Placebo-Gruppe durchgehend ein Anstieg der Anzahl neuer
Blutgefäße festgestellt wurde.

"Diese vorübergehenden Ergebnisse (der Phase II-Versuche) weisen
darauf hin, dass GS101-Augentropfen einen wirksamen und sicheren
Ansatz zur gezielten Hemmung und Reduktion aktiver
Hornhaut-Neovaskularisierung, eines wesentlichen Risikofaktors bei
der Augenhornhaut-Transplantation darstellen", erklärte Professor
Claus Cursiefen von der Augenklinik der Friedrich-Alexander
Universität Erlangen (Deutschland).

"Im Vergleich zu der Placebo-Gruppe, bei der während der
dreimonatigen Versuchsperiode in 100 % der Fälle eine kontinuierliche
Progression der kornealen Neovaskularisierung festgestellt wurde,
ergab sich bei der optimal behandelten Gruppe in 86 % der Fälle eine
Regression und nur bei 14 % eine Progression", fügte er hinzu. Prof.
Cursiefen wird diese vielversprechenden Ergebnisse anlässlich der
größten augenärztlichen Zusammenkunft, der Jahresversammlung der
American Academy of Ophthalmology, die vom 8. bis zum 11. November
2008 in Atlanta (USA) stattfindet, präsentieren.

Gleichzeitig entwickelt Gene Signal eine Reihe innovativer
Antisense- und Pro-sense-Oligonukleotide, Proteine und monoklonaler
Antikörper zur Behandlung unterschiedlicher, mit der Angiogenese
zusammenhängender Erkrankungen. So evaluiert das Unternehmen derzeit
drei neue Arzneimittel für die Ophthalmologie und die Dermatologie,
und erkundet das Potenzial von vier Molekülen für Indikationen in den
Bereichen der Gefäßerkrankungen und Onkologie.

Über Gene Signal

Das Biotechnologie-Unternehmen Gene Signal (www.genesignal.com)
hat sich auf die Erforschung von Genen spezialisiert, die in der
Regulierung der Angiogenese eine Rolle spielen. Das seit 2000
bestehende Unternehmen hat ein herausragendes Team aufgebaut, das auf
umfassende Fachkompetenzen in Wissenschaft, Medizin, Rechts- und
Geschäftsfragen sowie einen reichen Erfahrungsschatz in der
Entwicklung und Vermarktung innovativer Arzneimittel zurückgreifen
kann. Die Gene Signal-Technologie zur Angiogenese-Regulierung wird
ständig weiterentwickelt. Das Unternehmen verfügt über ein
beachtliches Patent-Portfolio und ein solides Programm klinischer und
präklinischer Studien. Der Hauptsitz von Gene Signal wird demnächst
nach Lausanne (Schweiz) verlagert, während die Forschung in
Frankreich und die Produktentwicklung in Kanada angesiedelt sind.
Gegenwärtig sucht das Unternehmen nach Lizenzpartnern mit Blick auf
die Vermarktung oder gemeinsame Entwicklung seiner therapeutischen
Lösungen.

Originaltext: Gene Signal International SA
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73516
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73516.rss2

Pressekontakt:
GENE SIGNAL
Eric VIAUD CEO
Gene Signal International SA
Chemin Champ Rond, 53
1010 LAUSANNE
Schweiz
Tel.: +41/21/804'61'64
Fax: +41/21/804'61'65
Mobile: +41/79/774'2072
E-Mail: ev@genesignal.com
Internet: www.genesignal.com

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