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Innovationsprozesse verstehen: Hasso-Plattner-Institut und Stanford gründen Forschungsallianz

Geschrieben am 19-08-2008

Potsdam/Palo Alto (ots) - Die amerikanische Elite-Universität
Stanford und das Hasso-Plattner-Institut (HPI) haben eine enge
Partnerschaft bei der Erforschung von Innovationsprozessen
vereinbart. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Stifter
Prof. Hasso Plattner, der Dekan der Stanford School of Engineering,
Prof. James Plummer, und der Leiter des Potsdamer
Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik an der Uni
Potsdam, Prof. Christoph Meinel.

Das gemeinsame Forschungsprogramm soll zunächst über acht Jahre
laufen. Es hat einen Gesamtumfang von 16 Millionen US-Dollar (rund
10,7 Millionen Euro). "Uns geht es um die von beiden Institutionen
erfolgreich gelehrte Innovationsmethode des Design Thinking. Durch
gemeinsame wissenschaftliche Forschungsprojekte wollen wir
herausfinden, welche Faktoren diese Art des ingenieurartigen und
kreativen Entwickelns von Innovationen für alle Lebensbereiche
letztlich so erfolgreich machen", sagte Plattner.

Dekan Prof. Plummer hob hervor, das Forschungsprogramm
unterstreiche die Bedeutung von Innovationen zum Nutzen der
Gesellschaft. "Ingenieure sind stets bestrebt, die grundlegenden
Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung so anzuwenden, wie es den
Bedürfnissen der Menschen entspricht. Wenn wir diesen
Innovationsprozess künftig besser verstehen, hilft uns das, der
Gesellschaft in kürzerer Zeit bessere Lösungen bereitzustellen",
sagte Plummer.

HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel begrüßte, dass die
Zusammenarbeit seines Instituts mit der Stanford University von der
Lehre der Innovationsmethode "Design Thinking" nunmehr auf die
Erforschung deren technischer, wirtschaftlicher und menschlicher
Erfolgsfaktoren ausgeweitet werde. "Zusammen mit der Stanford
University werden wir auch untersuchen, wie solche von kleinen,
multidisziplinären Teams hervorgebrachten Innovationsprozesse künftig
weiter verbessert werden könnten", berichtete Meinel.

Nach seinen Worten wird die eine Hälfte der vorgesehenen
Forschungsprojekte vom HPI in Potsdam und die andere vom Partner
Stanford University eingebracht. Dadurch hätten in dem
Innovationsforschungsprogramm beide Standorte gleiches Gewicht. Die
einzelnen Forschungsprojekte werden jährlich mit Beträgen von bis zu
150.000 US-Dollar (gut 100.000 Euro) gefördert. Das Programm startet
bereits Anfang September.

Originaltext: HPI Hasso-Plattner-Institut
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22537
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22537.rss2

Pressekontakt:
HPI Marketing und Public Relations, Hans-Joachim Allgaier, M.A.
presse@hpi.uni-potsdam.de; Tel.: 0331 5509-119, Mobil 0179 2675466


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