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Rheinische Post: CDU müsste grübeln

Geschrieben am 25-06-2008

Düsseldorf (ots) - Von Reinhold Michels

Die Stimmung in der SPD schwankt zwischen Trost- und Ratlosigkeit.
Sie entspricht der Lage. Bei der Union ist die Stimmung, nicht
zuletzt wegen des Zustands der Sozialdemokratie, besser als die Lage.
Wie es wirklich um die Akzeptanz der Unionsparteien bei den Wählen
bestellt ist, belegen nicht die hohen Popularitätswerte der Kanzlerin
Angela Merkel, die seit acht Jahren CDU-Chefin ist, vielmehr die
neuen Allensbach-Resultate. Danach rangiert die Union heute - 15
Monate vor der Bundestagswahl - demoskopisch noch unter ihrem
miserablen Ergebnis von 2005. Wenn sich darin die angeblich so
vorzeigbaren Leistungen der Union in der großen Koalition spiegeln,
dann muss man schon im Kanzleramt oder Adenauer-Haus beschäftigt
sein, um nicht ins Grübeln zu geraten über eine einstmals kraftvolle
bürgerliche Partei, die bei Bundestagswahlen auf "40 plus X" geeicht
zu sein schien.
So wie es aussieht, kann der Union neue Kraft nur aus den
Bundesländern zuwachsen, die sich einem modernen Konservatismus
verschrieben haben; die den Weg zur Entlastung der Mittelschichten,
der soliden Finanzpolitik, sozialen Gerechtigkeit, einer
Reformpolitik mit Augenmaß und mit wirtschaftspolitischer Vernunft
gehen.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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