Bremen (ots) - Darf mit dem neuen Chef der Hafenbaugesellschaft auf ein Ende der zuletzt schier heillosen Querelen um den Jade-Weser-Port gehofft werden? Ja, möchte man sagen, und zwar ganz laut. Es muss Schluss sein mit Hader und Missgunst, persönlicher Profilierung und Parteiengezänk. Das alles hat hier nichts zu suchen, nicht bei diesem Projekt, das so viele Chancen birgt. Der Hafen ist die Hoffnung schlechthin - für Bremen, für Niedersachsen und nicht zuletzt auch für den Exportweltmeister Deutschland, der auf verlässliche Vertriebswege angewiesen ist. Diese Dimension, man darf sie getrost historisch nennen, braucht Planer und Politiker mit Format, die sich nicht kleingeistig im Streit verlieren. Daran aber hat es in der Vergangenheit gemangelt.
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