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Der Tagesspiegel: Erwin Huber wirft Ulla Schmidt Verschleppung des Gesundheitsfonds vor
Geschrieben am 12.04.2008 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Berlin - Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) vorgeworfen, die Umsetzung des Gesundheitsfonds verschleppt zu haben. "Ob das politisch motiviert ist oder ob das an ihrer chaotischen Arbeitsweise liegt, kann ich nicht sagen", sagte Huber dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag". Jedenfalls habe Schmidt ein Jahr ungenutzt verstreichen lassen, statt die offenen Fragen anzugehen, und komme jetzt "in Zeitnot". Der CSU-Chef wies ausdrücklich darauf hin, dass seine Partei die Umsetzung der Gesundheitsreform sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat noch blockieren könne. "Da können wir auch Nein sagen", sagte Huber. Er bekräftigte aber zugleich, dass die CSU den Start des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 nicht mutwillig stoppen wolle. Eine pünktliche Umsetzung sei noch möglich. Allerdings sollte sich die Ministerin dazu möglichst schnell mit den Experten der Länder zusammensetzen. So lange offene Fragen wie die Begrenzung der Belastungen bayerischer Ärzte auf maximal 100 Millionen Euro pro Jahr nicht geklärt seien, sei ein Start des Fonds "objektiv nicht möglich".
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Politikredaktion, Tel. 030/26009 389
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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