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Rheinische Post: 4000 Richter und Staatsanwälte fehlen

Geschrieben am 11-04-2008

Düsseldorf (ots) - Nach Angaben des Vorsitzenden des Deutschen
Richterbundes, Oberstaatsanwalt Christoph Frank, fehlen bundesweit
4000 Richter und Staatsanwälte. Laut Frank ist es ein zentrales
Problem, dass es den Justizministern nicht gelinge, den selbst
ermittelten Bedarf gegenüber den Finanzministern durchzusetzen. Frank
bezog sich im Interview mit der Rheinischen Post (Freitagausgabe) bei
seinen Zahlen auf das Ergebnis einer externen Untersuchung, welche
eine Unternehmensberatung im Auftrag der Landesjustizverwaltungen
vorgenommen hatte. Dass die Verfahren bei der Justiz immer länger
dauerten, liege an der unzureichenden personellen Ausstattung von
Gerichten und Staatsanwaltschaften. Frank befürchtet, dass der hohe
Arbeitsanfall auch dazu führt, dass Gerechtigkeit verhandelbar wird,
beispielsweise wenn Verfahrensbeteiligte zunehmend aus der Not heraus
so genannte Deals machen, weil die Ressourcen der Justiz erschöpft
sind. Das, so der Richterbund-Chef, sei eines Rechtsstaates nicht
würdig und führe zu Gerechtigkeitslücken.

Originaltext: Rheinische Post
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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