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'impulse'-Test der wichtigsten Leasing-Firmen: Intransparenz der Geschäftsbedingungen und Konditionen macht einen Preisvergleich der Leasing-Angebote fast unmöglich
Geschrieben am 17.05.2006 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) - Preisspanne je nach Produktgruppe bis über 40 Prozent / Rund ein Viertel aller Fahrzeuge, Maschinen und IT-Investitionen wird heute über Leasing finanziert
Köln, 17. Mai 2006 - Der Leasing-Markt ist für mittelständische Unternehmer kaum zu durchschauen. Wie der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom Wirtschaftsmagazin 'impulse' in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rating- und Finanzberatung (FRF) durchgeführte Markttest bei über 100 der wichtigsten Leasing-Unternehmen für die Bereiche Fahrzeuge, Computertechnik, Medizintechnik und Produktionsmaschinen ergab, sind das Vertragswerk und die Konditionen der Leasing-Verträge derart intransparent, dass sie vom Unternehmer ohne Expertenrat kaum mehr vergleichbar sind.
Leasing gehört mit einem Investitionsvolumen von über 51 Milliarden Euro allein in 2005 zu den Wachstumsfeldern im Markt der Finanzdienstleistungen. Mittlerweile wird rund ein Viertel aller Fahrzeuge, Produktionsmaschinen und IT-Investitionen über Leasing finanziert. Der harte Verdrängungswettbewerb und Preiskampf rechtfertigt aber nicht Fallstricke im Kleingedruckten wie etwa Vormietzahlungen, die bei der Anschaffung von IT- und Netzwerktechnik häufig bei den auf den ersten Blick preisgünstigsten Anbietern anfallen.
Bei der Wahl des für die jeweilige Firmen- und Nutzungssituation besten Leasing-Angebots lassen sich erhebliche Summen einsparen. Wie der 'impulse'-Test herausfand, ist das günstigste Leasing-Angebot beispielsweise bei einem 5er-BMW bis zu18 Prozent billiger als das teuerste. Beim Kostenvergleich der anderen drei bedeutendsten Leasing-Segmente beträgt die Preisspanne etwa im IT-Bereich laut 'impulse' (Ausgabe 6/2006, EVT 18. Mai) bis zu 13 Prozent, bei Produktionsmaschinen elf Prozent und bei der Medizintechnik am Beispiel eines Ultraschallgeräts sogar um über 40 Prozent.
Beim 'impulse'-Leasing-Test holten reale Firmen bei den über 100 ausgewählten Leasing-Gesellschaften, die rund 85 Prozent des Marktes repräsentieren, Angebote ein und führten die in der betrieblichen Praxis üblichen Nachverhandlungen. Gemeinsam mit den FRF-Experten wurden dann die endgültigen Konditionen und Geschäftsbedingungen geprüft und so alle Kosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit errechnet.
Für Rückfragen: Holger Externbrink, Redaktion 'impulse', Tel. 0221/4908-109, E-Mail: externbrink.holger@impulse.de
Originaltext: impulse, G+J WirtschaftsPresse Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=8327 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_8327.rss2
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