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Rheinische Post: Kommentar: Angst vor Brücken

Geschrieben am 25-03-2008

Düsseldorf (ots) - Der Tod einer jungen Mutter, die auf der
Autobahn bei Oldenburg von einem Holzklotz erschlagen wurde,
schockiert die Autofahrer. Viele haben in diesen Tagen ein mulmiges
Gefühl, wenn sie auf eine Brücke zufahren, auf der Menschen stehen.
Harmlose Passanten? Oder Steinewerfer? Die Opfer der
Brücken-Attentäter haben die Gefahr meist nicht oder zu spät erkannt.
Was ist zu tun? Kann man den Autofahrern die Angst vor den Brücken
nehmen? Schon wird nachgerechnet, was es kosten würde, alle 2000
Autobahnbrücken in NRW mit hohen Schutzzäunen nachzurüsten. Die Rede
ist von 120 Millionen Euro. Ist das viel Geld? Oder eher eine
preisgünstige Investition? Die Frage ist müßig, denn sie geht an der
Realität vorbei. Jugendliche, die einen "Kick" dabei verspüren,
russisches Roulette mit dem Leben der Autofahrer zu spielen, werden
immer Mittel und Wege finden, Sicherungsmaßnahmen auszuschalten.
Letztlich bleibt wohl wenig anderes übrig, als auf die abschreckende
Wirkung der Strafverfolgung zu hoffen. Gegenstände von einer Brücke
zu werfen das ist kein Dumme-Jungen-Streich, sondern ein Angriff auf
Menschenleben. Auf Mord steht lebenslänglich.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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