Emissionsverordnung begünstigt freie Werkstätten / Bericht vom 5. Internationalen CTI-Forum "Automotive Diagnostic Systems" vom 4. bis 6. März 2008 in Stuttgart
- Veränderungen im Werkstattmarkt - Kooperationen entlang der Prozesskette - Erfolgsfaktor Wissensmanagement - Informationsbündelung am Point of Diagnosis
Die Fahrzeugdiagnose wird immer wichtiger in der Automobilentwicklung. "Technische Innovationen und gesetzliche Neuerungen werden den Werkstattmarkt in den nächsten Jahren verändern", sagte Prof. Dr. Norbert Schreier von der Hochschule für Technik Esslingen auf dem 5. Internationalen CTI-Forum "Automotive Diagnostic Systems", zu dem vom 4. bis 6. März in Stuttgart rund 130 Experten zusammenkamen. Die aktuelle Herausforderung für die Automobilwirtschaft ist der Aufbau von Diagnosekompetenz über die gesamte Prozesskette bei Herstellern und Zulieferern bis zum Kundendienst. Wissensmanagement und ein kontinuierlicher Informationsfluss müssen etabliert werden, und dabei sind auch die freien Werkstätten einzubeziehen. Die Emissionsnorm Euro V gibt die Richtung vor und verpflichtet die Automobilindustrie, unabhängige Händler und Werkstätten mit Serviceinformationen und Diagnose- und Reparaturfunktionen zu versorgen. Eine durchgängige Prozesskette gibt es noch nicht, doch die Abteilungen Entwicklung, Produktion und Service stellen sich zunehmend aufeinander ein, wie eine Diskussionsrunde auf dem CTI-Forum zeigte.
Ausführlicher Pressebericht im Internet unter http://www.konferenz.de/ots-pb-autodiagnose08
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