Bremen (ots) - Für die SPD besteht nun der Zwang, sich gründlich neu zu orientieren. Aus der Volkspartei der Linken ist eine Partei der linken Mitte geworden. Die muss sich darauf einrichten, auf längere Sicht Juniorpartner von großen Koalitionen zu sein, weil nach links nichts geht. Oder sie muss sich zur Zusammenarbeit mit der Linken klar bekennen. Dafür muss die Partei herausfinden, wofür sie selbst steht und wen sie in Zukunft vertreten will. Sonst droht ihr die politische Beliebigkeit und mittelfristig der weitere Abstieg.
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