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ots.Audio: Gut, besser, perfekt - Geht die Formel "Perfektionismus gleich Karriere" auf?
Geschrieben am 06.03.2008 - [Nächster Artikel] |
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Baierbrunn (ots) -
- Querverweis: Audiomaterial unter http://www.presseportal.de/audio und http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -
Job, Wohnung, Familie, Aussehen, nach Möglichkeit sollte alles perfekt sein. Perfekt an sich ist ja nicht schlecht, aber wenn man nie abschalten kann, wird es anstrengend. Das nehmen Perfektionisten gerne in Kauf, wenn nur der Erfolg stimmt, schreibt das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Aber geht die Formel "Perfektionismus gleich Karriere" auf, haben wir Chefredakteur Dr. Andreas Baum gefragt:
0-Ton: 24 Sekunden Sie kann durchaus aufgehen, sieht man ja z.B. an vielen Spitzensportlern oder Filmstars oder Wirtschaftsbossen. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass viele Menschen, die mit höchsten Ansprüchen durchs Leben gehen, sich permanent unter Druck setzen, können sich auch kleinste Fehler nicht verzeihen und das hat oft Folgen. Also, Experten haben z.B. herausgefunden, dass Perfektionisten öfter unter Depressionen und Ess-Störungen, Sexual-Problemen aber auch Bluthochdruck leiden.
Aber nicht nur Krankheiten drohen, sondern auch die Freude an den eigenen Leistungen bleibt auf der Strecke, wenn nicht alles perfekt läuft und schnell heißt es "Spaßfaktor? Fehlanzeige!"
0-Ton: 23 Sekunden Perfektionisten kennen oft keine Zwischentöne, also für sie gibt es nur "fehlerlos" oder "inakzeptabel", "Perfektion" oder "Versagen". Beispiel: Sie arrangieren ein hervorragendes Abendessen mit Freunden. Alles klappt perfekt, nur der Wein ist vielleicht eine Spur zu warm und schon ist die Stimmung im Keller. Oder oft haben sie auch keine Lust etwas Neues auszuprobieren, weil man sich ja blamieren könnte - "Und wozu sollte ich Tennis lernen, wenn ich eh keine zweite Steffi Graf werde".
Und diese hohen Erwartungen werden oft schon in der Kindheit gelegt, wenn die Messlatte der Eltern sehr hoch ist bei Schule und Sport und nur der Erfolg zählt. Lob und Anerkennung gibt es nur für Top-Leistungen, dabei wäre ein Lob oft viel hilfreicher als Kritik.
0-Ton: 18 Sekunden In Deutschland wird ja traditionell viel Kritik geübt und wenig gelobt, während es in anderen Ländern schon eine regelrechte Lobkultur gibt, z.B. in den USA. Bei uns würde ein Verlierer nach eine Tennismatch sagen: "Ach, ich habe heute einfach mies gespielt." Und in Amerika, da schüttelt er seinem Gegner die Hand und sagt: "Also Du warst großartig heute." Und schon haben beide gewonnen.
Loben Sie also sich und andere reichlich und wenn Sie zu den Perfektionisten gehören, versuchen Sie bewusst eine Zeit lang gegen die eigene perfektionistische Einstellung zu leben, rät der Diabetiker Ratgeber. Auch Entspannungsverfahren können dabei helfen, den Leistungsdruck abzubauen.
ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.
Originaltext: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52279 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52279.rss2
Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.gesundheitpro.de www.wortundbildverlag.de
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