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Oskar Lafontaine: Bundesregierung muss Zeichen in Bahntarifstreit setzen und Lohn für verbeamtete Lokführer erhöhen

Geschrieben am 14-11-2007

Berlin (ots) - Zum bislang größten Streik in der Geschichte der
Deutschen Bahn erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Oskar
Lafontaine:

Die Lokführer der Deutschen Bahn sind im europäischen Vergleich
deutlich unterbezahlt. Sie verdienen nach Gewerkschaftsangaben je
nach Alter und Berufserfahrung mindestens 30 Prozent weniger als
Lokführer in der Schweiz oder in Frankreich. Vor diesem Hintergrund
ist die Forderung nach einer entsprechenden Lohnerhöhung berechtigt
und wird von der LINKEN unterstützt.

Die Bundesregierung hält sich aus der Tarifauseinandersetzung um
die Entlohnung der Lokführer bislang heraus. Dabei könnte sie ein
deutliches Zeichen setzen, indem sie die knapp 8.000 verbeamteten
Lokführer anders eingruppiert und ihnen so 30 Prozent mehr Lohn
zahlt.

Außerdem muss der Bahnvorstand endlich ein ordentliches Angebot
vorlegen, indem er beispielsweise die Tätigkeit der übrigen 11.700
Lokführer im bestehenden Tarifsystem höher bewertet.

Die Bundeskanzlerin ist gefordert. Will sie ein Zeichen setzen in
der Tarifauseinandersetzung um die Entlohnung der Lokführer oder will
sie sich innenpolitisch weiterhin vor der Verantwortung drücken?

Originaltext: DIE LINKE
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/41150
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_41150.rss2

Pressekontakt:
DIE LINKE.
Fraktion im
Bundestag
Hendrik Thalheim
Tel.: 030/22752800
Mobil: 0172/3914261
Mail: pressesprecher@linksfraktion.de


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