Köln (ots) - Berlin - Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Oliver Wieck, hat vor den Folgen Streits um Überflugrechte der Lufthansa Cargo in Russland gewarnt. Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe) sagte Wieck: "Je länger der Konflikt zwischen Russland und der Lufthansa Cargo dauert, umso schwerer wird der Image-Schaden für Russland insgesamt und den Wirtschaftsstandort im speziellen. Viele Unternehmen mit Russlandgeschäft und potenzielle Investoren verfolgen den Konflikt mit besonderer Aufmerksamkeit." Wieck bestritt, dass Unternehmen grundsätzlich Probleme mit der Rechtssicherheit in Russland hätten, fügte aber hinzu: "Im aktuellen Streit geht es mehr um den staatlichen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen. Das macht die Sache allerdings auch nicht besser."