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LBS-Immobilienspiegel: Preise in Brandenburg steigen weiter / Potsdam hat die höchsten Eigenheimpreise / Auch Falkensee und Kleinmachnow sind für Hauskäufer teuer

Geschrieben am 02-11-2020

Potsdam (ots) - Der Immobilienmarkt ist auch in Brandenburg von steigenden Preisen geprägt. Die höchsten Preise für gebrauchte Eigenheime werden in der Landeshauptstadt Potsdam verlangt. Wer hier ein frei stehendes Ein- oder Zweifamilienhaus erwerben möchte, muss im Durchschnitt 490.000 Euro aufbringen. Teuer wird es für Hauskäufer auch in den Landkreisen Havelland (Falkensee), Potsdam-Mittelmark (Kleinmachnow), Teltow-Fläming (Teltow) und teilweise Märkisch-Oderland (Hoppegarten).

"Unser aktueller Kaufpreisspiegel zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend bei den Preisen in den meisten brandenburgischen Städten. So sind beispielsweise in Potsdam die Angebotspreise in den letzten fünf Jahren von damals 360.000 Euro auf die jetzt ermittelten 490.000 Euro gestiegen", erklärt Winfried Ebert, Mitglied des Vorstandes der LBS Ost. Wegen der günstigen Zinsen sei die Nachfrage nach Eigenheimen besonders hoch und weit größer als das Angebot in den einzelnen Städten. Das wirke sich auch auf die Preise in den "Speckgürteln" der Städte aus, beschreibt der LBS-Chef. So ist der Landkreis Havelland wegen seiner Nähe zu Potsdam und Berlin eine der teuersten Regionen in Brandenburg. Für ein gebrauchtes Ein- oder Zweifamilienhaus muss ein Normalverdiener in Falkensee inzwischen durchschnittlich 500.000 (+ 230.000) bezahlen, in Brieselang sind es 380.000 Euro. In Kleinmachnow liegen die Durchschnittspreise bei 435.000 Euro. In Hoppegarten kosten gebrauchte Immobilien im Schnitt 450.000 Euro. Hier hat sich der Preis seit 2015 verdoppelt.

Auf den nachfolgenden Plätzen der brandenburgischen Preisskala stehen die Orte Rangsdorf mit durchschnittlichen Eigenheimpreisen von 390.000 Euro, Erkner 350.000 Euro, Teltow mit unverändert 315.000 Euro, gefolgt von Werder/Havel mit ebenfalls unverändert 280.000 Euro sowie Strausberg mit 260.000 Euro. An der 250.000-Euro-Grenze liegen die Orte Blankenfelde-Mahlow und Hennigsdorf sowie Cottbus und Fürstenwalde mit jeweils 240.000 Euro. In Oranienburg bekommt man ein Eigenheim noch für 200.000 Euro. Im preislichen Mittelfeld sind Immobilien in Schwedt (195.000 Euro), Brandenburg (190.000 Euro), Neuruppin und Rathenow (180.000 Euro), Eberswalde (165.000 Euro) sowie Frankfurt (Oder) und Ludwigsfelde (je 160.000 Euro) erschwinglich.

Die günstigsten gebrauchten Eigenheime finden sich in den Landkreisen Uckermark, Spree-Neiße, Oder-Spree und Oberspreewald-Lausitz. Der Standardpreis beträgt inPrenzlau 145.000 Euro, in Spremberg 140.000 Euro, Guben 125.000 Euro, in Eisenhüttenstadt 115.000 Euro sowie in Senftenberg unverändert 110.000 Euro.

Der Immobilienspiegel ist um eine erste Einschätzung zu den möglichen Auswirkungen der Virus-Pandemie auf den Immobilienmarkt ergänzt.

Die Immobilienfachleute gehen davon aus, dass Corona und die Folgen weitere Preisschübe verhindern. Flächendeckend und in allen Segmenten von Baugrundstücken über gebrauchte Einfamilienhäuser bis hin zu neuen Wohnungen und Reihenhäusern wird weiterhin von stabilen Preisen.

Mit einer Zunahme des Angebotes wird in keinem der abgefragten vier Segmente gerechnet. Die allgemeine Tendenz lautet: konstant bis leicht abnehmend. Die Objektbeschaffung werde laut der Immobilienexperten schwieriger, Notverkäufe zeichnen sich nicht ab. Von einer ansteigenden Nachfrage gehen die Marktkenner derzeit nicht aus. Stattdessen sehen sie vorübergehend einen leichten Rückgang, bestenfalls gleichbleibendes Niveau.

Das Zusammenspiel von leicht verknapptem Angebot und leicht nachlassender Nachfrage könnte Deutschland flächendeckend zu einer Atempause in der Immobilienpreisentwicklung verhelfen. Anfang des Jahres gingen die Experten noch von einem nahezu ungebrochenen Aufwärtstrend aus. Allerdings könnte das Eigenheim schon bald wieder stärker in den Fokus rücken. Vielen Menschen sei infolge der Corona-Erfahrungen deutlich bewusst geworden, welch unschätzbaren Wert ein eigener Garten haben kann. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden generell wieder steigt.

Die Daten stammen aus dem neuesten Preisspiegel der Landesbausparkassen. Er gibt ein umfassendes Bild über die Wohnungsmarktsituation. Grundlage hierfür und die Einschätzungen zur weiteren Marktentwicklung ist eine jährliche Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBSI). Die aktuellen Kaufpreise für neue und gebrauchte Wohnimmobilien in 1.040Städten sind auch online unter http://www.lbs-mfw.de einsehbar. Die kostenlose Broschüre kann schriftlich beim LBS-Versandservice, Stichwort "Immobilienmarkt 2020", Werner-von-Siemens-Str. 13, 53340 Meckenheim, per Mail über lbs@druckcenter.de und http://www.lbs.de/service/s/broschueren_5/index.jsp bestellt werden.

Pressekontakt:

Ariane Greiner
Tel.: 0331 969 21 54
Mail: mailto:ariane.greiner@lbs-ost.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/107633/4750927
OTS: LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG

Original-Content von: LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, übermittelt durch news aktuell


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