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ADAC Vergleich: Vorsicht, hohe Flugnebenkosten / Bei günstigen Tickets kommt noch rund ein Drittel des Flugpreises für Gepäck, Sitzplatz und Co. dazu (FOTO)

Geschrieben am 23-05-2019

München (ots) -

Flugtickets zum Schnäppchenpreis finden sich viele im Internet.
Doch die können schnell teuer werden: Beim aktuellen ADAC
Preisvergleich kam bei der Online-Buchung zum Flugpreis
durchschnittlich noch rund ein Drittel des Preises an Kosten für
Leistungen wie Gepäcktransport oder Sitzplatzreservierung hinzu.
Untersucht wurden die Nebenkosten von 12 Fluggesellschaften, die
beliebte Urlaubsorte in Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei
anfliegen.

Der Vergleich zeigte, dass es in jeder Kostenkategorie erhebliche
Preisspannen gab. Dabei hatte keine Airline durchgehend hohe oder
niedrige Nebenkosten. Bei 4 von 12 Fluggesellschaften war der
nächsthöhere Tarif mit mehr inkludierten Leistungen sogar günstiger
als der preiswerteste Tarif plus Zusatzkosten.

Ein großer Kostenfaktor ist das Gepäck. Einen 20 Kilogramm
schweren Koffer mit auf die Reise zu nehmen, war in unserem Vergleich
nur bei Sunexpress kostenlos. Das günstigste zukaufbare Angebot
unterbreitete Pegasus Airlines mit 7 Euro, das teuerste Easyjet mit
34,77 Euro pro Gepäckstück. Das ist fünfmal so viel. Zweitteuerster
Anbieter war Condor mit 29,99 Euro. Die übrigen Airlines stellten
zwischen 19 und 25 Euro in Rechnung. Wer Sperrgepäck aufgeben wollte
- im untersuchten Fall ein Surfbrett unter zwei Metern Länge - musste
zwischen 40 Euro (Pegasus, Sunexpress) und 80 Euro (Lufthansa)
berappen.

Alle Fluggesellschaften erlaubten die kostenlose Mitnahme eines
Handgepäckstücks. Bei Ryanair/Laudamotion durfte dieses allerdings
nicht größer als etwa ein Schuhkarton sein. Bei Vueling und Condor
dagegen durfte der Trolley sogar 10 Kilo wiegen, bei allen anderen
Airlines zwischen 6 und 8. Bei Easyjet gab es keine
Gewichtsbegrenzung.

Auch Sitzplatzreservierungen können einen günstigen Flug
verteuern. Die preiswertesten boten Vueling mit 3,99 Euro und
Ryanair/Laudamotion mit 4 Euro für einen Standardplatz, die teuerste
kostete mit 12,99 Euro bei Condor gut dreimal so viel.

Um böse Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt der ADAC,
frühzeitig zu buchen, da in der Regel die Preise steigen, je näher
der Abflugtermin rückt. Urlauber sollten bei der Buchung prüfen, ob
der nächsthöhere Tarif billiger ist als der günstigste plus
Einzelpositionen. Aufgabegepäck sollte online gebucht werden, denn
beim Einchecken am Schalter wird es immer teurer. Bei der
Reservierung des Sitzplatzes sollten Urlauber auf die verschiedenen
Preiskategorien einzelner Sitzpositionen achten und beim Packen die
vorgeschriebenen Höchstmaße und Gewichtsbegrenzungen für Handgepäck
und Koffer einhalten.

Alle Details zum Flugnebenkostenvergleich 2019 finden Sie unter
www.adac.de/flug-nebenkosten



Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell


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