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Asklepios beschleunigt Digitalisierung und erschließt neue Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette (FOTO)

Geschrieben am 15-05-2019

Frankfurt (ots) -

- Asklepios erweitert seine Unternehmensstrategie mit der Vision
"Digital HealthyNear", um den Wandel zum digitalen, integrierten
Gesundheitsbegleiter effektiver voranzutreiben
- Konsequente Digitalisierung der Klinikprozesse eingeleitet, um die
medizinische Qualität weiter zu steigern und das medizinische
Personal zu entlasten
- Innovative digitale Dienstleistungen, neue Geschäftsfelder und
Auslandsumsätze sollen langfristig bis zu zwei Drittel des
Konzernumsatzes erwirtschaften
- Bis 2024 investiert Asklepios über 1 Milliarde Euro in sein
Kliniknetz; bis zu 500 Millionen Euro davon entfallen direkt oder
indirekt auf Digitalisierung

Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, der führende
Gesundheitskonzern in Familienbesitz, hat den Wandel zum digitalen,
integrierten Gesundheitskonzern mit qualitativ hochwertigen Angeboten
in den Bereichen Vorsorge, stationärer und ambulanter Behandlung
sowie Nachsorge eingeleitet. Das deutschlandweite Kliniknetzwerk mit
Exzellenzzentren und einer starken Versorgung in der Fläche bleibt
dabei der Kern des Asklepios Konzerns. Mit der Vision "Digital
HealthyNear" baut Asklepios sein Versorgungsangebot gezielt mit
digitalen Angeboten aus, um die eigene Wertschöpfungskette zu
verlängern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Primäres Ziel der
Digitalisierung von Prozessen ist die Entlastung unserer Mitarbeiter,
um zusätzlichen Raum für patientennahe Leistungen zu schaffen und die
Aufenthaltsqualität unserer Patienten in den Asklepios Kliniken
weiter zu verbessern. Bis 2024 sollen dazu Mittel von bis zu 500
Millionen Euro in die Digitalisierungsstrategie investiert werden.
Damit untermauert Asklepios seinen Anspruch, die digitale
Transformation des Gesundheitswesens maßgeblich mit voranzutreiben.

Antwort auf ein zunehmend herausforderndes Umfeld

"Klinikbetreiber müssen heutzutage in einem Umfeld agieren, das
geprägt ist durch Bürokratisierung und Unterfinanzierung. Mit der
Vision 'Digital HealthyNear' hat Asklepios eine starke, langfristige
Antwort auf diese Herausforderungen formuliert", sagt Kai Hankeln,
CEO des Asklepios Konzerns. "Wir digitalisieren mit Nachdruck unsere
Prozesse und Angebote, um die Arbeitsbedingungen in unseren Kliniken
und die Qualität unserer Versorgung für die Patienten weiter zu
verbessern. Gleichzeitig erschließen wir neue Märkte im
Gesundheitswesen für Asklepios und verbreitern unsere Erlösbasis. Wir
stellen so sicher, dass Asklepios auch in einem chronisch
unterfinanzierten Gesundheitssystem weiter nachhaltig und profitabel
wachsen kann, um in beste medizinische Versorgung investieren zu
können."

Die zunehmende Bürokratisierung des deutschen Gesundheitswesens
äußert sich insbesondere in stetig zunehmenden
Dokumentationspflichten für das medizinische Klinikpersonal.
Mittlerweile verbringen Pflegekräfte und Ärzte in Deutschland mehr
als ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation - Zeit, die nicht
für die Versorgung der Patienten zur Verfügung steht. Digitale
Angebote und Prozesse wie Online-Terminvergabe, Digitale
Patientenakte, Telemedizin, aber auch Automatisierungen und Robotik
bieten hier erhebliches Entlastungspotential für Mitarbeiter und
Patienten. Das entsprechende Potenzial soll in den kommenden Jahren
systematisch erschlossen werden. So werden bis 2024 bei Asklepios
alle Patienten standardmäßig die Onlineterminvergabe nutzen können.
Bis dahin soll auch die digitale Patientenakte Standard in den
Asklepios Kliniken sein. Ein zentraler Meilenstein auf dem Weg
dorthin ist die Einführung der digitalen Patientenakte in allen
Hamburger Asklepios Kliniken, die im vergangenen Jahr begonnen wurde
und bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein wird.

Die Digitalisierung von Prozessen ist aus Sicht von Asklepios
zugleich eine der wichtigsten Antworten auf die strukturell
angespannte wirtschaftliche Situation des deutschen
Gesundheitswesens. Erhebungen der OECD haben im vergangenen Jahr
erneut gezeigt: Unter den führenden Industrienationen hat Deutschland
die niedrigsten Fallpauschalen. Gleichzeitig gehören deutsche
Kliniken zu denen mit der höchsten Arbeitsverdichtung für das
Personal. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bundesländer ihren
Investitionsverpflichtungen nur unzureichend nachkommen und jährlich
eine Finanzierungslücke zwischen drei und vier Milliarden Euro
hinterlassen. Im internationalen Vergleich hat Deutschland bei der
Digitalisierung seines Gesundheitswesens erheblichen Nachholbedarf:
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung (2018) verortet
Deutschland in Sachen Digitalisierung auf dem vorletzten Platz von 17
untersuchten EU-Ländern. Eine entschlossene Digitalisierung bietet
nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey (2018) dem
deutschen Gesundheitssystem in dieser angespannten Situation ein
Nutzenpotential von 34 Milliarden Euro.

Das Wachstum von Asklepios entlang der Wertschöpfungskette wird
sowohl organisch als auch über Zukäufe digitaler
Dienstleistungsangebote und Softwarelösungen getrieben. Im
Zusammenhang mit der Digitalisierung des Unternehmens will Asklepios
auch die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren des Gesundheitswesens
intensivieren. Dazu zählen Ärzte, wissenschaftliche Einrichtungen und
Start-ups. Eine wichtige Rolle in dieser vertieften Kooperation
spielt für Asklepios die gemeinsame Entwicklung eigener
Dienstleistungen und Produkte, wie beispielsweise Softwarelösungen
zur Vor- und Nachsorge in bestimmten Fachdisziplinen. Das Unternehmen
sieht sich perspektivisch als zentraler Akteur einer neuen
Plattformökonomie im Gesundheitswesen.

Schon in den vergangenen Geschäftsjahren erzielte Asklepios
wichtige Digitalisierungsfortschritte: Seit 2018 nutzt Asklepios die
Terminvereinbarungs-Software samedi, die bereits im vergangenen Jahr
in rund 40 Häusern eingeführt und kontinuierlich in allen stationären
und ambulanten Bereichen ausgerollt wird. Auch eine digitale
Plattform zur Steuerung des Entlassmanagements wurde bereits im
vergangenen Jahr in allen Kliniken eingeführt. Parallel wurde diese
zu einer offenen Plattform für alle Akteure am Markt ausgebaut. Sie
wird im laufenden Geschäftsjahr unter dem Namen "Care-Bridge" auch
anderen Klinikbetreibern angeboten werden. Weiterhin geplant für das
Geschäftsjahr 2019 ist die Einführung von telemedizinischen Angeboten
für niedergelassene und klinische Ärzte. Zudem beginnt Asklepios in
diesem Jahr mit der Neuaufstellung der ambulanten medizinischen
Versorgung, um so der zunehmenden Ambulantisierung im Klinikwesen
noch gezielter Rechnung zu tragen. Damit knüpft Asklepios an die im
vergangenen Geschäftsjahr erzielten Fortschritte in diesem Bereich
an, die beispielsweise durch Zukäufe in Hamburg erzielt wurden. Dazu
zählen etwa die Übernahme des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)
Medicum, das durch die NDR-Fernsehsendung "Die Ernährungs-Docs"
bekannt wurde, oder das kardiologische MVZ Prof. Mathey - Prof.
Schofer. Im vergangenen Jahr erwarb Asklepios zudem Minddistrict,
Europas führenden Anbieter einer webbasierten Plattform zur
Behandlung und Nachsorge psychischer Erkrankungen. Zukäufe wie die
von Talingo und INSITE, zwei führenden Employee Assistance
Programmen, zeigen beispielhaft, wie Asklepios entlang seiner
Wertschöpfungskette zusätzliche medizinische Angebote schafft.

Hohe Investitionen sichern zukünftige Wettbewerbsvorteile

"Wir werden bis 2024 über eine Milliarde Euro in unser Kliniknetz
investieren. Nahezu eine halbe Milliarde Euro entfallen davon direkt
oder indirekt auf Digitalisierung. Allein im Geschäftsjahr 2018 haben
wir rund 80 Millionen Euro in IT und neue digitale Geschäftsfelder
investiert", ergänzt Hafid Rifi, CFO des Asklepios Konzerns. "Damit
verbessern wir nicht nur die Versorgungsqualität, auch die Situation
unserer Mitarbeiter haben wir stets im Blick. Mittel- und langfristig
sichern unsere hohen Investitionen Asklepios einen Vorsprung im
digital unterstützten Gesundheitswesen der Zukunft."

Optimale Startbedingungen für Asklepios

Um die notwendige Digitalisierung des Gesundheitswesens maßgeblich
mit voranzutreiben, ist Asklepios sehr gut positioniert: Neben der
robusten finanziellen Basis weisen etwa die Hamburger Asklepios
Kliniken bereits heute im bundesweiten Vergleich einen der höchsten
Digitalisierungsgrade aus. Auf diesem Fundament will Asklepios mit
der Vision "Digital HealthyNear" den führenden integrierten
Gesundheitskonzern schaffen, der deutschlandweit ein einheitliches,
umfassendes Angebot an digitalen Gesundheitsdienstleistungen zur
Verfügung stellt. "Die Transformation von Asklepios zum digitalen und
integrierten Gesundheitskonzern haben wir bereits erfolgreich
eingeleitet", sagt Kai Hankeln. "Jetzt erhöhen wir das
Umsetzungstempo noch einmal deutlich."



Pressekontakt:
Asklepios Kliniken
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing
Tel.: (040) 181882-6636
E-Mail: presse@asklepios.com
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