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Preisanalyse zum Black Friday - so viel können Verbraucher wirklich sparen (FOTO)

Geschrieben am 07-11-2018

Berlin (ots) -

Am 23. November steht wieder der Black Friday an. Online-Shops
locken dann wie jedes Jahr mit zahlreichen Super-Sonderangeboten.
Aber ist der Black Friday wirklich so lukrativ für die Verbraucher,
wie die Werbeversprechen der Händler vermuten lassen? idealo hat eine
Stichprobe von fünfhundert Produkten untersucht.* Das Ergebnis der
Analyse: Schnäppchen gibt es tatsächlich, aber Verbraucher sollten
die Angebote kritisch hinterfragen.

Der Black Friday ist in Deutschland angekommen. Jeder Dritte will
an diesem Tag auf Schnäppchenjagd gehen und plant dafür rund 300 Euro
ein. Das hat eine Umfrage der Shopping- und Vergleichsplattform
idealo ergeben.** Verbraucherzentralen warnen jedoch schon seit
Jahren vor einem unkritischen Umgang mit den Super-Sonderangeboten.
Der Vorwurf: Viele Händler berechnen Rabatte auf Grundlage der
unverbindlichen Preisempfehlung (UVP), der tatsächliche Marktpreis
liegt in der Regel aber weit darunter. Deshalb sind solche Angebote
oft irreführend und nicht so günstig, wie die Prozentangaben glauben
lassen. Mehr als die Hälfte der Verbraucher ist sich dieser
Problematik inzwischen bewusst: 55 Prozent denken, dass die Angebote
zum Black Friday gar nicht so viel günstiger sind als sonst. Die
idealo Analyse zeigt: Immerhin 381 von 500 untersuchten Produkten
kosteten am Black Friday 2017 tatsächlich etwas weniger als noch im
Vormonat. Größere Preissprünge waren aber eher die Ausnahme - im
Durchschnitt war keine Kategorie mehr als 20 Prozent günstiger.

Elektronikartikel sind am stärksten reduziert

Vor allem im Bereich Unterhaltungselektronik lassen sich am Black
Friday Schnäppchen machen. Die größte Preisersparnis gab es 2017 bei
TV-Geräten. Im Schnitt waren Fernseher 129 Euro günstiger erhältlich
als im Vormonat (9 Prozent). Bei LGs High-End-Gerät OLED65C7D konnten
Käufer sogar über 1.000 Euro sparen (31 Prozent). Auch Lautsprecher
waren stark reduziert - um durchschnittlich 15 Prozent. Drei von
zwanzig untersuchten Modellen waren am Black Friday 2017 sogar um
fast 50 Prozent günstiger - bei einer Preisersparnis von bis zu 85
Euro. Und für Zocker lohnte sich der Black Friday ebenfalls: Sowohl
Spielekonsolen als auch Games waren 2017 stark reduziert. Beim Kauf
einer PlayStation 4 mit 500GB Speicherplatz konnte man im vergangenen
Jahr bis zu 70 Euro sparen (26 Prozent). Die beliebtesten Spiele gab
es im Schnitt 16 Prozent günstiger als im Vergleichszeitraum.

Wer flexibel ist, kann auch bei Smartphones und Spielwaren sparen

Smartphones waren am Black Friday 2017 nicht auffällig stark
reduziert - und das, obwohl sie die mit Abstand am häufigsten
gesuchten Produkte waren. Im Durchschnitt lag die Ersparnis bei den
20 beliebtesten Modellen nur bei rund zehn Euro (2 Prozent). Wer sich
jedoch nicht auf ein bestimmtes Modell festgelegt hatte, konnte
durchaus sparen: Während Apple-Modelle relativ preisstabil sind und
auch am Black Friday kaum reduziert waren, fiel der Preis bei manchen
Android-Geräten wie dem Samsung Galaxy S8 deutlicher - in der Version
Orchid Grey beispielsweise um 40 Euro (7 Prozent).

Der Black Friday gilt als Startschuss für die heiße Phase des
Weihnachtsgeschäfts. Entsprechend sind auch Spielwaren unter den
beliebtesten Produkten - vor allem Lego und Playmobil waren im
vergangenen Jahr gefragt. Die Analyse von idealo zeigt aber: Die
Preisersparnis am Black Friday fiel sehr unterschiedlich aus.
Lego-Artikel waren 2017 kaum reduziert. Nur neun von 20 Produkten
waren günstiger, im Schnitt sogar etwas teurer als im Vormonat.
Playmobil hingegen wurde zum Black Friday deutlich reduziert und war
durchschnittlich elf Prozent günstiger als zuvor.

Fazit: So geht sparen am Black Friday richtig

Was können Verbraucher tun, damit die Shopping-Tour am Black
Friday ein Erfolg wird? Dr. Bartosz Schneider ist verantwortlich für
Daten- und Verbraucheranalysen bei idealo. Er sagt: "Der Black Friday
lohnt sich definitiv. Voraussetzung ist aber, dass Verbraucher sich
nicht von angeblichen Prozenten blenden lassen. Preisvergleichsseiten
wie idealo helfen, den Überblick zu wahren. Dort lässt sich für jedes
Produkt der Preisverlauf für das letzte Jahr anzeigen - eine gute
Möglichkeit, um angebliche Sonderangebote zu entlarven."

Außerdem wichtig für die Schnäppchenjagd: Flexibilität. Zwar sind
viele Produkte heruntergesetzt, echte Preisknüller sind aber eher die
Ausnahme. Laut idealo Umfrage scheinen sich viele Menschen auf ein
bestimmtes Produkt festgelegt zu haben - 67 Prozent der Befragten
wissen schon vor dem Black Friday genau was sie kaufen möchten und
schauen gezielt danach. Wer aber bei Farbe, Ausstattung oder
Hersteller flexibel ist, findet viel eher etwas Passendes zu einem
günstigen Preis.

*Untersucht wurden Nachfrage und Preis von 500 Produkten in 25
Kategorien auf idealo.de. Untersuchungszeitraum war das
Black-Friday-Wochenende 2017 (24.-26.11.2017), Vergleichszeitraum der
gesamte Vormonat (23.10.-23.11.2017). Berücksichtigt wurde der
Durchschnittspreis (Median) der 20 beliebtesten Produkte jeder
Kategorie auf idealo.de.

**Die Umfragedaten sind vom Marktforschungsunternehmen Norstat im
Auftrag der idealo internet GmbH erhoben worden. An der
Online-Befragung im September 2018 nahmen 1.023 Internetnutzer teil.
Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche
Internetbevölkerung ab 16 Jahren.



Pressekontakt:
Elina Vorobjeva
+49 (0)30 800 970 882
presse@idealo.de

Frank Böker
+49 (0)30 800 970 184
presse@idealo.de

Original-Content von: Idealo Internet GmbH, übermittelt durch news aktuell


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