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Sergio Morabito ab 2020 Chefdramaturg an der Wiener Staatsoper

Geschrieben am 08-02-2018

Vielfach preisgekrönter Dramaturg und Regisseur verstärkt ab
Herbst 2018 das Vorbereitungsteam von Bogdan Ro??i?

Wien (ots) - Der Dramaturg und Regisseur Sergio Morabito, derzeit
Chefdramaturg an der Oper Stuttgart, wechselt ab Oktober 2018 in das
Vorbereitungsteam der designierten Direktion und wird ab der
Spielzeit 2020/21 als Chefdramaturg an der Wiener Staatsoper tätig
sein. Das gab der designierte Direktor Bogdan Ro??i? heute bekannt.

"Sergio Morabito hat den von der Kritik vielfach preisgekrönten
künstlerischen Erfolg der Oper Stuttgart entscheidend mitgestaltet.
In Stuttgart konnte man in den letzten Jahren besonders viele
international hoch beachtete Inszenierungen erleben, oft waren es
Arbeiten von Intendant Jossi Wieler und Sergio Morabito als seinem
Co-Regisseur. Mahlers Urteil: "Rein musikalische Erfolge sind auf dem
Theater gar keine Erfolge", hat bis heute nichts von seinem Gewicht
verloren. Eine Ausnahmestellung auch durch herausragende szenische
Leistungen ist selbstverständliches Ziel des Hauses am Ring. In
diesem Sinne freue ich mich ganz besonders auf die enge
Zusammenarbeit mit Sergio Morabito", so Ro??i?.

"Die Liebe zur und die Vision für die Wiener Staatsoper von Bogdan
Ro??i? hat mir bereits bei unserer ersten Kontaktaufnahme
außerordentlich imponiert. Es ist mir heute eine Ehre und eine
Freude, in dieser einzigartigen Stadt, in der das Herz der Oper
schlägt, und in der so viele Herzen für die Oper schlagen, einen
neuen Wirkungskreis zu finden, in den ich meine gesamte Dramaturgie-,
Regie- und Leitungserfahrung einbringen darf", sagt Morabito.

Zwtl.: Lebenslauf:

Sergio Morabito, geboren 1963 in Frankfurt am Main, ist seit 1993
an der Stuttgarter Oper als Dramaturg und Regisseur tätig, u.a. bei
Produktionen von Ruth Berghaus, Martin Ku?ej oder Hans Neuenfels. Mit
Andrea Breth steht er seit der Zusammenarbeit bei ihrem "Eugen
Onegin" für die Salzburger Festspiele 2007 in engem künstlerischem
Austausch (u.a. für ihre Stuttgarter "Jakob Lenz"-Inszenierung, oder
zuletzt für "Il Prigioniero" von Luigi Dallapiccola und "Das Gehege"
von Wolfgang Rihm in Brüssel).

1993 begann auch seine Zusammenarbeit mit Regisseur Jossi Wieler,
heute Intendant der Oper Stuttgart. Gemeinsam und meist an der Seite
der Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viehbrock wurden vielfach
ausgezeichnete Inszenierungen realisiert, u.a. "La clemenza di Tito",
"L'italiana in Algeri", "Alcina", "L'incoronazione di Poppea",
"Siegfried", "Don Carlos", "Norma", "Moses und Aron", "La
Sonnambula", "Tristan und Isolde", "Un ballo in maschera",
"Rigoletto", "Doktor Faust", "Alceste", "Fidelio", "Pique Dame" oder
der Schönberg/Janá?ek-Doppelabend "Die glückliche Hand"/"Schicksal
(Osud)" und die Uraufführung von Mark Anders "wunderzaichen". Bei den
Salzburger Festspielen waren 2001 ihre Inszenierung von "Ariadne auf
Naxos" und 2008 "Rusalka" zu sehen. Ihre Inszenierung von "Pelléas et
Mélisande" wurde 2004 zu den Wiener Festwochen eingeladen.

Seit der Spielzeit 2011/12 gehört Sergio Morabito als
Chefdramaturg dem Leitungsteam der Oper Stuttgart an, die 2016/17 zum
"Opernhaus des Jahres" gekürt wurde.

Auszeichnungen (Auswahl):

2001: "Ariadne auf Naxos" Aufführung des Jahres, Wieler/Morabito
Regieteam des Jahres in der internationalen Kritikerumfrage der
Zeitschrift Opernwelt.

2005: "Doktor Faust", produziert für die Opern in San Francisco
und Stuttgart, Aufführung des Jahres.

2006: "Alceste" Aufführung des Jahres.

2007: Inszenierung von "Doktor Faust" erhält den 1. Deutschen
Theaterpreis "Der Faust" für die beste Opernregie.

2012: "La Sonnambula" Aufführung des Jahres, Wieler/Morabito
erneut Regieteam des Jahres.

2012: Doppelabend "Die glückliche Hand"/"Schicksal (Osud)":
Deutscher Theaterpreis "Der Faust" für die beste Regie im
Musiktheater.

2013: "Der Schaum der Tage" erhält International Diaghilev Award.

2014: Niccoló Jommellis "Königin von Armenien" (Il Vologeso) wird
ausgezeichnet als "Ausgrabung des Jahres".

2016: Oper Stuttgart in der internationalen Kritikerumfrage der
Opernwelt zum siebenten Mal seit 1993 zum "Opernhaus des Jahres"
gewählt.

Rückfragehinweis:
Designierte Direktion der Wiener Staatsoper
Vorbereitungsbüro
+43 1 51444-2002, -2003
florian.schulz@wiener-staatsoper.at
gertrud.renner@wiener-staatsoper.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/30849/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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