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Axel Springer startet mit kräftigem Ergebniswachstum in das Geschäftsjahr

Geschrieben am 11-05-2016

Berlin (ots) - EBITDA steigt um 5,2 Prozent / Umsatz legt trotz
Entkonsolidierungseffekten um 0,4 Prozent zu / Prognose bestätigt /
Aggregierte Nutzungsdaten: Axel Springer erreicht weltweit 200
Millionen Unique User / Funke-Mediengruppe zahlt im zweiten Quartal
Darlehen in Höhe von EUR 260,3 Mio. vorzeitig zurück

Axel Springer profitierte in den ersten drei Monaten des
Geschäftsjahres 2016 erneut von der Wachstumsdynamik seiner digitalen
Geschäftsmodelle. Sie steigerten ihren Beitrag zum Konzernumsatz auf
67 Prozent und erwirtschafteten 72 Prozent des Konzern-EBITDA. Durch
die zunehmende Internationalisierung der digitalen Aktivitäten
erhöhte sich zudem der Anteil der Auslandserlöse am Konzernumsatz
leicht auf rund 48 Prozent. Der Konzernumsatz legte insgesamt um 0,4
Prozent auf EUR 783,4 Mio. (Vj.: EUR 780,6 Mio.) zu. Er wurde im
ersten Quartal spürbar durch Entkonsolidierungseffekte geprägt. Unter
anderem wirkte sich hier die Einbringung der Schweizer Aktivitäten in
die Ringier Axel Springer Schweiz AG aus, deren Umsatz nicht mehr von
Axel Springer konsolidiert wird, sowie der Verkauf von Talpa Germany
und Smart AdServer. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte
verzeichnete Axel Springer einen Umsatzanstieg von 4,6 Prozent.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2
Prozent auf EUR 125,9 Mio. (Vj.: EUR 119,8 Mio.) zu. Wesentlicher
Treiber hierfür war ein deutlicher Anstieg bei den Rubrikenangeboten.
Die EBITDA-Rendite verbesserte sich von 15,3 Prozent auf 16,1
Prozent. Auf Basis der Entwicklung im ersten Quartal hält Axel
Springer unverändert an der zur Bilanzvorlage Anfang März 2016
veröffentlichten Prognose fest.

Digitale Reichweite: Weltweit 200 Millionen Unique User

Die starke Stellung der digitalen Aktivitäten von Axel Springer
wird durch aggregierten Zahlen für die digitale Reichweite des
Konzerns untermauert: Im ersten Quartal erreichte das Unternehmen
demnach mit allen digitalen Plattformen 200 Millionen Unique User
weltweit im Monatsdurchschnitt (comScore/eigene Berechnungen). Die
durchschnittliche monatliche Zahl der Visits belief sich auf 1,4
Milliarden, zudem wurden 1,1 Milliarden Videos aufgerufen.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE:
"Bei der Umsetzung unserer digitalen Wachstumsprojekte haben wir im
ersten Quartal gute Fortschritte gemacht. Mit unseren digitalen
Angeboten erreichen wir mittlerweile weltweit 200 Millionen Nutzer.
Drei Viertel unserer Nutzer entfallen auf unsere journalistischen
Marken. Diese starke Reichweite wollen wir weiter ausbauen."

Digitale Wachstumsprojekte vorangetrieben

Im ersten Quartal trieb Axel Springer vor allem die
Weiterentwicklung seiner digitalen Wachstumsprojekte Business Insider
und Upday sowie den Ausbau des US-Geschäfts der Bonial-Gruppe voran.
Nach der erfolgreichen Testphase startete die Plattform für
aggregierte Nachrichteninhalte Upday Ende Februar ihre Vollversion in
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Polen. Auch bei den
journalistischen Bezahlangeboten legte der Konzern weiter zu. Mit
insgesamt 394.000 zahlenden digitalen Abonnenten (IVW Paid Content
03/2016) verzeichneten die Angebote von BILD und DIE WELT erneut
Zuwächse.

Nach Abschluss des Quartals erwarb Axel Springers
Mehrheitsbeteiligung @Leisure Group, einer der führenden Betreiber
von Online-Vermittlungsportalen für Ferienimmobilien in Europa, die
Mehrheit an der Traum-Ferienwohnungen GmbH mit Sitz in Bremen. Mit
dem Erwerb des Betreibers der Buchungsplattform
traum-ferienwohnungen.de vereint die @Leisure Group nun alle
Angebotsformen zur Vermittlung von Ferienhäusern und -wohnungen unter
einem Dach.

Durch den Ausbau des Digitalgeschäfts sowie durch Akquisitionen
erhöhte sich die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im
Berichtszeitraum um 2,0 Prozent auf 14.886 (Vj.: 14.595).

Konzernüberschuss deutlich über Vorjahr

Der um Sondereffekte und Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen
bereinigte Konzernüberschuss verbesserte sich um 13,3 Prozent auf EUR
65,3 Mio. (Vj.: EUR 57,6 Mio.). Damit erzielte Axel Springer ein
bereinigtes Ergebnis je Aktie von EUR 0,53 gegenüber EUR 0,44 im
Vorjahr. Der Konzernüberschuss erhöhte sich im Berichtszeitraum
deutlich von EUR 43,0 Mio. auf EUR 209,4 Mio. Wesentlich hierfür
waren Einmaleffekte aus der Anfang 2016 vollzogenen Einbringung
unseres Schweizer Geschäfts in das neu gegründete Joint Venture mit
Ringier in der Schweiz sowie Erlöse aus dem Verkauf von CarWale in
Indien. Das Ergebnis je Aktie stieg folglich auf EUR 1,88 (Vj.: EUR
0,32).

Reduzierung der Nettoverschuldung / Vorzeitige
Darlehensrückzahlung durch die Funke-Mediengruppe im zweiten Quartal

In den ersten drei Monaten des Jahres verminderte sich der frei
verfügbare Cashflow um 6,4 Prozent auf EUR 66,4 Mio. (Vj.: EUR 70,9
Mio.). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von EUR 1.066,6 Mio. zum
Jahresende 2015 auf EUR 902,4 Mio. zum 31. März 2016. Zum
Quartalsende waren EUR 558,0 Mio. (31. Dezember 2015: EUR 618,0 Mio.)
der bestehenden langfristigen Kreditlinien in Höhe von EUR 1.500,0
Mio.in Anspruch genommen. Die Eigenkapitalquote von Axel Springer
belief sich Ende März auf 41,4 Prozent (Vj.: 38,6 Prozent).

Nach Abschluss des Quartals hat die Funke-Mediengruppe am 29.
April 2016 vorzeitig die komplette Rückzahlung des Verkäuferdarlehens
für den Erwerb der Regionalzeitungen sowie der Programm- und
Frauenzeitschriften aus dem Jahr 2014 in Höhe von rund EUR 260,3 Mio.
inklusive Zinsen an Axel Springer geleistet. Die Nettoverschuldung
von Axel Springer lag nach Rückzahlung des Verkäuferdarlehens und
Auszahlung der Dividende zum Ende April bei rund EUR 881 Mio.

Überblick über die Entwicklung der operativen Segmente

Das Segment Rubrikenangebote steigerte den Umsatz im ersten
Quartal um 20,9 Prozent auf EUR 212,9 Mio. (Vj.: EUR 176,2 Mio.).
Neben einem kräftigen organischen Wachstum von 10,3 Prozent wirkten
sich hier auch Konsolidierungseffekte insbesondere aus der
Einbeziehung von Immowelt aus. Das EBITDA des Segments stieg erneut
deutlich um 18,4 Prozent auf EUR 83,2 Mio. (Vj.: EUR 70,2 Mio.). Um
Konsolidierungseffekte bereinigt verzeichneten die Rubrikenangebote
einen EBITDA-Anstieg von 11,7 Prozent. Mit einer EBITDA-Rendite von
39,1 Prozent (Vj.: 39,9 Prozent) blieb das Segment hochprofitabel.

Der Umsatz des Segments Bezahlangebote belief sich in den ersten
drei Monaten auf EUR 340,8 Mio. und lag damit um 5,5 Prozent unter
dem Vorjahr (EUR 360,7 Mio.). Bereinigt um Konsolidierungseffekte,
die im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung des Schweizer Geschäfts
zurückzuführen sind, verringerte sich der Umsatz lediglich um 1,1
Prozent. Das EBITDA der Bezahlangebote ging im Berichtszeitraum um
14,7 Prozent auf EUR 37,1 Mio. (Vj.: EUR 43,5 Mio.) zurück. Hier
wirkten sich vor allem die geplanten Wachstumsinvestitionen in
Business Insider und Upday aus, ohne die das Ergebnis leicht
angestiegen wäre. Bei den nationalen Angeboten, insbesondere bei der
BILD- und WELT-Gruppe, verbesserte sich das Ergebnis. Die
EBITDA-Rendite des Segments lag bei 10,9 Prozent nach 12,1 Prozent im
Vorjahr.

Im Segment Vermarktungsangebote lag der Umsatz im ersten Quartal
mit EUR 210,5 Mio. um 3,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (EUR 219,0
Mio.). Die rückläufige Entwicklung ist ausschließlich auf den Verkauf
von Talpa Germany und Smart AdServer zurückzuführen.
Konsolidierungsbereinigt erzielte das Segment ein Umsatzwachstum von
4,4 Prozent. Das EBITDA der Vermarktungsangebote verringerte sich im
Berichtszeitraum um 11,7 Prozent auf EUR 19,5 Mio. (Vj.: EUR 22,1
Mio.). Hierfür waren unter anderem die geplanten Aufwendungen für den
Ausbau der Bonial-Gruppe in den USA ausschlaggebend. Die
EBITDA-Rendite belief sich folglich auf 9,3 Prozent (Vj.: 10,1
Prozent).

Hinweis: Diese Presseinformation, die Konzern-Kennzahlen sowie die
Quartalsmitteilung sind in Deutsch und Englisch unter
www.axelspringer.de/q1-2016 abrufbar.



Pressekontakt:
Michael Schneider /
Tel: + 49 (0) 30 25 91-7 76 44 /
michael.schneider@axelspringer.de //


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