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Nachhaltigkeits-Report 2014/2015: Ford stellt Weichen für die Zukunft

Geschrieben am 19-06-2015

Dearborn Michigan / Köln (ots) -

- Ford veröffentlicht den globalen Nachhaltigkeits-Report
2014/2015

- Der nunmehr 16. Nachhaltigkeits-Report von Ford hebt die
Erreichung wichtiger Umweltziele hervor, beispielsweise werden
von keinem Ford-Standort in Mexiko noch Abfälle zu Deponien
gebracht (in Deutschland wurde dieses Ziel bereits 2009
erreicht).

- Beim Einsatz von Repreve®-Fasern im Rahmen der Fertigung des
neuen Ford F-150 wird in Nordamerika ein Äquivalent von 5
Millionen Plastikflaschen recycelt

- Ford verfolgt den unternehmenseigenen "Smart Mobility Plan" zur
weltweiten Erprobung von innovativen und nachhaltigen
Verkehrskonzepten für die Zukunft

Ford engagiert sich weltweit für Umwelt und Nachhaltigkeit. Um die
aktuellen Aktivitäten und die Erreichung von Umweltzielen zu
dokumentieren, veröffentlichte das Unternehmen den
Nachhaltigkeits-Report für den Zeitraum 2014 bis 2015. Der
mittlerweile 16. Ford Nachhaltigkeits-Report unterstreicht die
Erfolge bei der globalen Verringerung der Reststoff-Deponierung
zugunsten von Recycling.

Bestes Beispiel hierfür sind die Erfolge des Stanz- und
Montagewerks am mexikanischen Ford-Standort Hermosillo, das nun als
letztes Ford-Werk in Mexico deponiemüllfrei betrieben wird. Damit
werden von allen mexikanischen Ford Fertigungsstandorten keine
Reststoffe mehr zu Deponien gebracht. Dieses Ergebnis ist für Ford
ein Meilenstein in Bezug auf die geplante globale Verringerung der
Abfallentsorgung um insgesamt 40 Prozent pro hergestelltem Fahrzeug
von 2011 bis 2016.

"Ford ist sehr stolz darauf, dass alle Produktionsstätten in
Mexiko nun einen deponiemüllfreien Status vorweisen können", sagte
Andy Hobbs, Director, Ford Environmental Quality Office. "Damit
verringern wir den globalen ökologischen Fußabdruck unserer
Standorte".

Die Reduzierung der Deponierung von Reststoffen an Ford-Standorten
in Mexiko begann vor fünf Jahren. Knapp 45 Tonnen Kantinenabfälle
werden jetzt jährlich kompostiert und in der Landwirtschaft
wiederverwendet, Lösungsmittel werden recycelt und Aluminiumschrott
wird zur Wiederverwendung gesammelt - auf diese Weise werden
geschlossene Wertstoffkreisläufe geschaffen. Den Status eines
deponiemüllfrei betriebenen Ford-Standorts teilt sich das Werk in
Hermosillo mit 27 weiteren Ford-Standorten: 13 davon in Nordamerika,
sieben in Europa sowie fünf weitere Standorte in Südamerika und im
asiatisch-pazifischen Raum. "Den Erfolg bei der Abfallvermeidung
verdanken wir auch unseren engagierten Mitarbeitern. Wir gehen damit
über gesetzliche Vorgaben hinaus und sind Vorreiter im Bereich
Umweltschutz", sagte Luis Lara, Manager, Ford Mexico Office of
Environmental Quality.

Verringerung des ökologischen Fußabdrucks

Der Nachhaltigkeits-Report 2014/2015 beleuchtet über das Thema
Reststoffe hinaus die Anstrengungen des Automobilherstellers, die
anvisierte Reduzierung von CO2-Emissionen pro Fahrzeug um 30 Prozent
bis zum Jahr 2025 voranzutreiben. Alleine im Zeitraum von 2013 bis
2014 konnten die CO2-Emissionen pro gefertigtem Ford-Fahrzeug um mehr
als 2,4 Prozent verringert werden. Dieses Zwischenergebnis zeigt,
dass Ford bezüglich der langfristigen Zielsetzung auf einem guten
Kurs ist.

Ford hat in den letzten Jahren auch seinen globalen
Wasserverbrauch deutlich reduziert. Im Jahr 2014 lag der weltweite
Wasserverbrauch pro gefertigtem Fahrzeug 30 Prozent unter dem
Ausgangswert im Jahre 2009 - damit erreichte das Unternehmen die
selbstgesteckten Einsparungsziele zwei Jahre früher als ursprünglich
geplant. Ebenso arbeitet der Automobilbauer weiterhin erfolgreich an
einer Verringerung des Energieverbrauchs pro hergestelltem Fahrzeug,
der basierend auf dem Energieverbrauch des Jahres 2011 gemäß
Zielvorgabe um 25 Prozent bis zum Jahr 2016 reduziert werden soll.
Seit dem Jahr 2000 hat Ford weltweit mehr als 300 Millionen Dollar
für mehr Energieeffizienz an den Standorten investiert.

Darüber hinaus fördert das Unternehmen den Einsatz von
nachhaltigen Materialien beim Automobilbau. Bestes Beispiel hierfür
ist die Nutzung von sogenannten Repreve®-Fasern im Rahmen der
Fertigung des neuen Ford F-150 in Nordamerika, wodurch jährlich ein
Äquivalent von fünf Millionen PET-Flaschen recycelt wird.
Repreve®-Fasern bestehen aus Kunststoffen, die unter anderem aus
gebrauchten Plastikflaschen gewonnen werden. Ford ist seit 2012 der
branchenweit erste und einzige Automobilhersteller, bei dem
Repreve®-Fasern in der Fahrzeugproduktion verwendet werden.

Mega-Trends der Zukunft

Um die künftigen Anforderungen an Mobilität in einer sich
wandelnden Umwelt zu erfassen, analysiert Ford bereits heute die
Themen von morgen:

- Urbanisierung: Weltweit gibt es 28 Mega-Citys, also Ballungsräume
mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Bis 2030 wird diese Zahl
voraussichtlich auf 41 Mega-Citys anwachsen - und damit die Anzahl
der Fahrzeuge.

- Wachsende Mittelschicht: Laut "The Brookings Institution" wird sich
die Einkommens-Mittelschicht weltweit bis 2030 verdoppeln, von rund
zwei auf vier Milliarden Menschen, viele dieser Menschen werden
danach streben, ein Fahrzeug zu besitzen.

- Luftqualität: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO
bereitet die Luftqualität insbesondere in Entwicklungs- und
Schwellenländern große Probleme, obwohl bereits Schritte zur
Verbesserung unternommen wurden.

- Neue Konsumenten: Die Generation derjenigen, die zwischen den
frühen 1980er und Anfang der 2000er Jahre geboren wurden,
beeinflusst die zukünftigen Produkt- und Richtungsentscheidungen
von Unternehmen.

- Begrenzten Ressourcen: Unternehmen werden zukünftig stärker mit der
steigenden Nachfrage nach Energie, Wasser und Rohstoffen
konfrontiert.

Als Antwort auf diese Herausforderungen hat Ford zu Beginn dieses
Jahres den "Smart Mobility Plan" verkündet, einschließlich einer
Reihe von weltweit bereits durchgeführten Experimenten in den
Bereichen Konnektivität, Mobilität, autonome Fahrzeuge - und zwar
unter Berücksichtigung von realer Kundenerfahrung und "Big
Data"-Datenmanagement.

"Unsere Vision ist es, dass Ford die Welt der Mobilität - ein
weiteres Mal - verändert", sagte Ken Washington, Ford Vice President,
Research and Advanced Engineering. "Wir berufen uns auf Henry Ford,
der vor einem Jahrhundert die automobile Welt revolutionierte und
dessen Vermächtnis bis zum heutigen Tag großen Einfluss auf uns hat".

Detaillierte Informationen zum Nachhaltigkeits-Report 2014/2015 in
englischer Sprache finden Sie im Internet. Wählen Sie ganz einfach
aus folgenden Rubriken:

Vollständiger Nachhaltigkeits-Report: http://ots.de/4AVoP

Europäische Version: http://ots.de/c3yNB

Selbstverpflichtung, Ziele und Fortschritte: http://ots.de/kz0p5

Zahlen und Daten im Überblick: http://ots.de/ZXUFA

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.



Kontakt:
Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
0221/90-17504
umundolf@ford.com


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