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WAZ: Die Leidtragenden sind die Boten - Kommentar von Sven Frohwein zu Paketdiensten

Geschrieben am 07-04-2015

Essen (ots) - Deutschland verschickt, was das Zeug hält. Allein im
Jahr 2013 wurden insgesamt 2,7 Milliarden Sendungen auf den Weg
gebracht - ein Plus von 57 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Bis 2018
sollen es 3,3 Milliarden Sendungen sein, der globalisierten
Wirtschaft und dem Online-Markt sei Dank.

Und auch danach ist kein Ende des Bestell-Booms in Sicht. Er
beschert den Lieferdiensten ein Wachstum, wie es zurzeit nur wenige
Branchen erfahren. Und auch die Kunden dürfen sich freuen: Viele
Online-Shops bieten mittlerweile eine versandkostenfreie Lieferung,
wenn der Bestellwert eine bestimmte Grenze übersteigt.

Leidtragende sind die schon heute maßlos überlasteten Paketboten:
Sie müssen oft zu Hungerlöhnen arbeiten, weil sie keinen festen Lohn
bekommen, sondern nach zugestellten Sendungen bezahlt werden. Wer
wenig schafft, bekommt auch wenig. Das gilt vor allem für die
Dienste, die mit Subunternehmern statt mit Festangestellten arbeiten.

Was das alles mit der Megafusion bei den Expressdiensten zu tun
hat? Mehr Konkurrenz am Markt wird auch die Paketpreise drücken.
Unnötig zu erwähnen, wen das im Besonderen trifft.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de


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