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Werder Bremen-Presseservice: Fußball darf Hooligans keine Plattform bieten

Geschrieben am 28-10-2014

Bremen (ots) - In die bundesweite Debatte nach den heftigen
Ausschreitungen bei einer Demonstration von Hooligans,
rechtsradikalen Gruppierungen und Rockern in Köln, bei denen 49
Polizisten verletzt worden waren, hat sich am Dienstag vor dem
Pokalspiel auch Werders Vereinspräsident und Geschäftsführer
Klaus-Dieter Fischer zu Wort gemeldet. Fischer begrüßte die
gegenwärtige intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit der
Thematik und machte sich für eine differenzierte Bewertung der
Situation stark. "Immer wieder will hier ein Personenkreis den
Fußball ausnutzen, um eine Plattform für ihre menschenverachtenden,
demokratiefeindlichen und gewaltverherrlichenden Anschauungen und
Ziele zu schaffen. Mit Fußballfans hat dieser Personenkreis nichts zu
tun", unterstrich Werders Geschäftsführer.

Zu Schätzungen wonach sich zwischen 40 bis 100 Bremer Hooligans
unter den 5.000 gewaltbereiten Demonstranten befunden haben sollen,
sagte Fischer: "Es gibt mit dieser Gruppierung keinerlei
Kontaktpunkte in der Fan-Szene des SV Werder Bremen. Dank unserer
jahrelangen Arbeit gegen Diskriminierung und Rassismus und der
gezielten Stärkung unserer Fanszene ist es unseren Anhängern
gelungen, diesem gewaltbereiten Personenkreis im und um das Stadion
keinen Raum zu bieten."

Für Klaus-Dieter Fischer, der sich für die Fan-Abteilung beim SV
Werder Bremen verantwortlich zeigt, ist der Vorgang in Köln ein
weiteres Signal, dass solche Strömungen nur gesamtgesellschaftlich
begegnet werden können. "Wir dürfen uns von diesem gemeinsamen Weg
des sozialen Engagements, der Prävention und täterorientierten
Aufklärung von Gewalt im öffentlichen Raum nicht entfernen. Es ist
eben nicht möglich, bei solchen Ausschreitungen allein auf 'König
Fußball' zu zeigen und sich auch nur einen Schritt aus der
Verantwortung für die Sicherheit im öffentlichen Raum zurückzuziehen,
weil gerade am Sonntag in Köln sehr deutlich wurde, dass hier die
Bühne Fußball wieder einmal von Gewalttätern mit verschiedensten
Motiven, auch politischen Interessen, missbraucht wurde", so Fischer.

Der SV Werder Bremen gehört seit Jahren zu den Vorreitern bei der
Fanarbeit. Initiativen wie die Aufstockung der Mitarbeiter der
Fanbetreuung, Einführung eines KidsClubs, soziales Engagement in
Schulen, Vereinen und Beruflichen Bildungsstätten, die Unterstützung
externer Initiativen sowie die intensive Zusammenarbeit mit allen
relevanten Sicherheitsbehörden tragen seit Jahren zu einer
familienfreundlichen Atmosphäre im Weser-Stadion bei.



Pressekontakt:
SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA
Franz-Böhmert-Str. 1 c
Michael Rudolph, Direktor Public Relations
medien@werder.de
Telefon: 0421/434590


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