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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Mindestlohn für Erntehelfer

Geschrieben am 30-03-2014

Bielefeld (ots) - Rumänische und polnische Erntehelfer dürfen sich
die Hände reiben: Ihr Arbeitseinsatz auf deutschen Feldern wird sich
künftig mehr lohnen als bereits bisher. Wenn der Mindestlohn
umgesetzt wird, erhalten sie 8,50 Euro. Bisher waren sie auch mit
sechs Euro zufrieden. Doch was heißt das für ihre Arbeitgeber, die
Obst- und Spargelbauern? Sind sie in ihrer Existenz bedroht, wie sie
behaupten? Oder müssen letztlich nicht doch wir als Verbraucher den
Mindestlohn über höhere Preise mitfinanzieren? Eindeutige Antworten
darauf können nicht einmal Experten geben. Fest steht, dass die
Einführung eines Mindestlohns den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern
wird. Nicht nur, dass etwa 1,2 Millionen Niedriglohn-Jobs bedroht
sind! Ganze Branchen geraten unter Druck - wie etwa Verlage, die
ihren Zeitungsboten mehr zahlen müssen. Für Erntehelfer, die nur für
kurze Zeit nach Deutschland kommen, sollte die Politik eine
Übergangsregelung schaffen. Wenn ihre Jobs wegfallen, weil sich das
Geschäft für die Landwirte nicht mehr lohnt, wäre niemandem geholfen.
Deutscher Spargel als Luxusware - das wäre jammerschade.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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