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Mobilitätstechnologien auf der HANNOVER MESSE (FOTO)

Geschrieben am 14-02-2014

Hannover (ots) -

Elektromobilität ist weltweit ein intensiv diskutiertes Thema.
Sowohl in den USA als auch in China, Japan, Korea und vielen
europäischen Ländern nimmt die Elektromobilität mehr und mehr Fahrt
auf. Im kleinen Norwegen mit seinen etwas mehr als fünf Millionen
Einwohnern wurden beispielsweise alleine in den ersten drei Quartalen
2013 bereits 4 250 Elektroautos neu zugelassen. Das entspricht einem
Marktanteil von 4,02 Prozent.

Von dieser positiven Entwicklung profitiert auch der deutsche
Hersteller für Ladesysteme Mennekes. Das Unternehmen lieferte Ende
2014 insgesamt 400 Ladestationen an die norwegische Hauptstadt Oslo.
"Wir erwarten, dass sich die positive Entwicklung weiter fortsetzen
wird", sagt Christoph Lübke, Produktmanager Ladesysteme bei Mennekes.
Lübke bemerkt für den deutschen Markt positiv, dass die Zahl der für
den Endverbraucher verfügbaren E-Modelle mittlerweile schon weit über
einem Dutzend liegt. Interessante Perspektiven rechnet sich Lübke
auch mit neuen Speichermodulen aus, die mit den Ladestationen
gekoppelt werden und in denen Strom aus Sonne und Wind - sowohl für
die gewerbliche als auch für die private Nutzung - je nach Bedarf für
die Mobilität genutzt werden kann.

Die Branche blickt nun gespannt auf die HANNOVER MESSE vom 7. bis
zum 11. April. "Dort haben Besucher die Möglichkeit, sich über neue
Entwicklungen in Sachen Elektromobilität zu informieren. In der Halle
27 präsentieren alle an der Weiterentwicklung beteiligten Akteure
neue Produkte und aktuelle Trends und Entwicklungen", sagt Marc
Siemering, Geschäftsbereichsleiter HANNOVER MESSE bei der Deutschen
Messe AG.

Zentraler Anlaufpunkt ist das Forum MobiliTec, das im Herzen der
Ausstellungsfläche eine Plattform für Podiumsdiskussionen und
Expertenvorträge rund um die Themen und Technologien der Mobilität
von morgen darstellt. Darüber hinaus bietet das Forum am ersten
Messetag die Bühne für die offizielle Eröffnung der MobiliTec, deren
ideelle Träger der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
und die Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) sind: "Die
MobiliTec ist als Messeformat insbesondere so wertvoll und wichtig,
weil sich nur hier Unternehmen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette mit ihren Produkten und Dienstleistungen zur
Mobilität präsentieren. Der Maschinen- und Anlagenbau ist in diesem
Umfeld genau richtig mit seinem Knowhow im Bereich der
Produktionstechnologie und als Lösungsgeber für die Mobilität von
heute und morgen", sagt Hartmut Rauen, Mitglied der
VDMA-Hauptgeschäftsführung.

Elektromobilität kommt an

Viele europäische Städte engagieren sich in Sachen
Elektromobilität, um den Verkehr in Zukunft möglichst geräusch- und
abgasarm zu gestalten. Die Anstrengungen beziehen sich nicht nur auf
den Individualverkehr. Das zeigt das Beispiel aus Genf, wo seit
geraumer Zeit ein vollelektrischer Gelenkbus im Einsatz ist. Dieser
wird an den jeweiligen Haltestationen innerhalb von Sekunden
aufgeladen. Bei diesem Projekt arbeiten Energieversorger, kommunaler
Verkehrsbetrieb und der Technologie-Hersteller ABB eng zusammen.
Ohnehin erfordert die Elektromobilität ein neues
branchenübergreifendes System-Denken, bei dem die Energieerzeugung
und -verteilung, Informationstechnologien und der Mobilitätssektor
neue Kooperationen eingehen müssen. Diesen und weiteren Fragen
stellen sich auch die Aussteller der Metropolitan Solutions, die
zeitgleich zur HANNOVER MESSE im Ostbereich der Halle 16 ausgerichtet
wird.

Stellvertretend für andere europäische Kommunen stehen die Ziele
von Amsterdam. Die Stadt der Grachten will innerhalb ihrer Grenzen
sowohl auf Straßen als auch den Kanälen emissionsneutral sein. Da
Holland das Partnerland der HANNOVER MESSE 2014 ist, werden die
Protagonisten der dortigen Elektromobil-Branche reichlich Dynamik mit
an die Leine bringen.

Neben den europäischen Ländern unternehmen auch die Koreaner,
Chinesen und Japaner enorme Anstrengungen, um die Elektromobilität in
ihren Ländern voranzubringen. Die japanische Regierung will zum
Beispiel die bisher bestehenden 5 000 öffentlichen Ladestationen mit
Hilfe der vier japanischen Automobilhersteller Toyota, Nissan, Honda
und Mitsubishi noch in diesem Jahr im Rahmen eines Förderprogramms
massiv ausbauen. "Bis Oktober 2014 soll die Zahl der
Batterieschnellladestationen in Japan auf 4 000 und die der normalen
Batterieladestationen auf 8 000 steigen. Außerdem ist eine
Zusammenarbeit auf verwandten Geschäftsfeldern, wie ein gemeinsames
Bezahlsystem für das Aufladen von Batterien, geplant", beschreibt Dai
Ueda, Generaldirektor der Japanischen Außenhandelszentrale JETRO in
Düsseldorf, die gemeinsamen Anstrengungen der öffentlichen Hand und
der Industrie im eigenen Land.

Welche Technologie sich am Ende durchsetzen wird, ob nun
reinelektrische Antriebe, hybride Konzepte oder doch die
Brennstoffzelle, sei noch nicht geklärt, führt Ueda aus.
Wahrscheinlich werde die Mobilität der Zukunft in Japan, wie in
vielen anderen Ländern auch, von einer Vielfalt unterschiedlicher
Antriebssysteme gekennzeichnet sein.

Dabei ist eine effiziente, leichte und kostengünstige Batterie
weiterhin der Schlüssel zum Erfolg für die gesamte Elektromobilität.
Um die Entwicklung neuer Batterien zu beschleunigen, kooperieren
japanische Experten mit Akteuren aus anderen Ländern. Beispielsweise
arbeitet Toyota mit BMW an der Entwicklung der nächsten Generation
von Lithium-Luft-Batterien.

Obgleich Verbrennungsmotoren auch in naher Zukunft eine
dominierende Rolle spielen werden, zeigt beispielgebend der
US-Bundesstaat Kalifornien, dass die Elektromobilität sich trotz
großer Konkurrenz Stück für Stück weiter etablieren wird. In
Kalifornien sind bereits heute doppelt so viele E-Autos zugelassen
wie in Deutschland. Sicher ist auf jeden Fall, dass eine mit Strom
aus erneuerbaren Energien gespeiste E-Mobilität die einzige
Fortbewegungsform ist, die langfristig - gemeinsam mit Antrieben aus
Wasserstoff oder Biogas - die von der Europäischen Union (EU)
angepeilten Abgasnormen überhaupt wird einhalten können.

HANNOVER MESSE - Get new technology first!

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 7. bis 11. April
2014 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2014 vereint sieben
Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, MobiliTec,
Digital Factory, Industrial Supply, IndustrialGreenTec und Research &
Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2014 sind
Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien,
Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und
Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Die Niederlande
sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2014.



Ansprechpartnerin für die Redaktion:

Brigitte Mahnken
Tel.: +49 511 89-3 10 24
E-Mail: brigitte.mahnken@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.hannovermesse.de/presseservice


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