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LichtBlick: EEG-Strom muss zu den Verbrauchern / Ökostrom-Marktführer begrüßt Energiewende-Reformpläne der Regierung

Geschrieben am 22-01-2014

Hamburg (ots) - Der Ökostrom-Marktführer LichtBlick befürwortet
die EEG-Reformpläne der Bundesregierung. "Das Konzept von Minister
Gabriel weist den Weg: Mehr Markt und schrittweise weniger
Subventionen", so Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der
Geschäftsführung von LichtBlick. "Die Politik muss einen
verlässlichen Rahmen für den neuen Energiewende-Markt schaffen. Denn
intelligente Ökostrom-Produkte können nach und nach das EEG als
Investitionstreiber ersetzen."

Von Tschischwitz fordert allerdings ein schnelleres Umdenken von
Politik und Unternehmen: "EEG-Strom darf nicht mehr künstlich aus dem
Markt heraus gehalten werden. Er steckt nicht mehr in den
Kinderschuhen, sondern in der Pubertät und muss sich aus eigener
Kraft behaupten. Das heißt vor allem: Grüner Strom aus Deutschland
muss den Verbrauchern zugänglich gemacht werden."

Eigenverbrauch entlastet das EEG

LichtBlick hat mit ZuhauseStrom bereits ein Energiewende-Produkt
an den Markt gebracht. Im von 3000 Mietparteien bewohnten Gelben
Viertel in Berlin-Hellersdorf läuft das erste kommerzielle
Großprojekt zum Verkauf von lokal erzeugtem Sonnenstrom an Mieter.
Die Mieter profitieren dabei von einem preiswerten
ZuhauseStrom-Tarif. Der direkt vermarktete Solarstrom benötigt keine
Subventionen mehr. So kann das EEG allein im Gelben Viertel um bis zu
200.000 Euro pro Jahr entlastet werden.

Trotzdem werden die Mieter - wie von der Politik gefordert -
weiterhin an der Ökostrom-Förderung beteiligt. Sie zahlen für den
lokalen Strom eine reduzierte EEG-Umlage. "Das ist eine faire Lösung
für den Eigenverbrauch", so LichtBlick-Chef von Tschischwitz. Anders
als häufig behauptet führe der private Eigenverbrauch nicht zu einer
Entsolidarisierung mit der Energiewende - er entlaste vielmehr das
EEG und damit die Strompreise.

Direktvermarktung für alle neuen EEG-Anlagen

LichtBlick fordert noch mehr Mut bei der Direktvermarktung. Alle
neuen Öko-Kraftwerke - unabhängig von ihrer Größe - müssten sich dem
Markt stellen. Der Zugriff auf grünen Strom aus Kleinkraftwerken
dürfe nicht länger das Monopol der Netzbetreiber bleiben. "Die
Politik muss auch diesen Markt zügig öffnen", sagt von Tschischwitz.
So biete EEG-Strom aus Solaranlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern,
kombiniert mit einer Stromlieferung aus dem Netz, attraktive
wirtschaftliche Potentiale für neue Energiedienstleistungen.

Kritik an Offshore-Windkraft

Scharfe Kritik übt LichtBlick an der Förderung der
Offshore-Windkraft. "Windkraft auf See ist ein Kostentreiber. Sie ist
ein Stück alte, zentrale Energiewelt. Die Zukunft der Energie ist
dezentral", so von Tschischwitz. Auch der Netzausbau müsse angesichts
der Dezentralisierung des Kraftwerksparks neu bewertet werden.

Über LichtBlick:

LichtBlick ist der größte konzernunabhängige Energieanbieter
Deutschlands, der ausschließlich auf saubere Energie setzt. Mit über
600.000 Privat- und Geschäftskunden ist LichtBlick Marktführer für
Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem
SchwarmDirigenten die IT-Plattform der Energiewende und erzeugt in
vernetzten ZuhauseKraftwerken SchwarmStrom. LichtBlick beschäftigt
480 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Umsatz von über 700 Millionen
Euro.



Pressekontakt:
Ralph Kampwirth, Leiter Unternehmenskommunikation, LichtBlick SE,
Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel. 040-6360-1208, E-Mail:
ralph.kampwirth@lichtblick.de


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