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Hilfe für Hochwasseropfer - Mehr als 8 Millionen Euro bei ARD-Spendenaktion

Geschrieben am 17-06-2013

Hamburg (ots) - Durch den Spendenmarathon im Ersten sind bisher
8,1 Millionen Euro zusammengekommen (Stand Montagnachmittag, 14 Uhr).
Auch in den Radioprogrammen und auf den Onlineseiten hat die ARD am
Wochenende um Spenden für die Flutopfer gebeten.

Der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor ist mit dem
Ergebnis sehr zufrieden: "Herzlichen Dank an alle Menschen, die die
Betroffenen unterstützen - sei es mit tatkräftiger Hilfe, Geld- oder
Sachspenden. Es zeigt sich immer wieder: wenn es darauf ankommt, ist
die Solidarität in Deutschland groß. In Ausnahmesituationen wie jetzt
bei der Flut vertrauen die Menschen der ARD. Das zeigen die vielen
positiven Reaktionen der Betroffenen in den Hochwassergebieten. Sie
schalten das Erste ein, die Dritten Programme und unsere
Hörfunkwellen. Die ARD ist ihre erste Adresse für aktuelle und
glaubwürdige Informationen".

Der "Musikantenstadl" zum Auftakt des Marathons am Samstagabend im
Ersten war mit 4,4 Millionen Zuschauern und einer Quote von 18,6
Tagessieger. Der Spendenmarathon endete am Sonntagabend mit einer
Sonderausgabe zur Flut von Günther Jauch. Volker Herres,
Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:

"Eindrucksvoll haben die Zuschauer im Ersten durch ihre Spenden
gezeigt, wie groß ihre Solidarität mit den Hochwasseropfern ist. Und
die ARD hat durch den mehr als 27-stündigen Spendenmarathon am
Wochenende bewiesen, dass sie schnell reagieren und in vielen
Formaten die Zuschauer mobilisieren kann. Mein Dank gilt den
spendenwilligen Zuschauern und auch den zahlreichen Protagonisten,
allen voran Andy Borg, Kai Pflaume und Günther Jauch, die dies
ermöglicht haben."

Seit Beginn des Hochwassers Anfang Juni wurden im Ersten elf
"Brennpunkte" zum Thema "Hochwasser" gesendet. Das sind exakt so
viele wie während der "Jahrhundertflut" 2002. Die höchste
Zuschauerresonanz hatte gleich der erste "Brennpunkt" am 2. Juni mit
10,06 Mio. und 30,2% MA. Durchschnittlich hatten die elf
"Brennpunkte" 5,24 Mio. Zuschauer (18,6% MA).

Der Bayerische Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk und ganz
besonders der Mitteldeutsche Rundfunk haben umfangreich und rund um
die Uhr über die Lage in den Hochwassergebieten berichtet und fürs
Erste zugeliefert. Der MDR hat mit Beginn der Flutkatastrophe sein
Programmschema umgestellt und großflächig Sendeplätze für die
Sonderberichterstattung eingeräumt, was mit großem Publikumsinteresse
honoriert wurde. Der BR hat rund 270 Beiträge und 140 Live-Schalten
für das Bayerische Fernsehen, die Tagesschau und die Tagesthemen
produziert. Insgesamt gab es 20 Sondersendungen von NDR aktuell und
eine umfassende Berichterstattung. So hat z.B. allein das
NDR-Landesfunkhaus Niedersachsen insgesamt 286 Minuten zur Flut
produziert. Ähnlich sieht es in den Landesfunkhäusern
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein aus. Die Radiowellen
des BR, des NDR und des MDR waren und sind für die Menschen in den
Hochwassergebieten eine unverzichtbare Informationsquelle. Die
Bewohner wurden ständig auf dem Laufenden gehalten, u.a. über
aktuelle Pegelstände der Flüsse, Gefahrenmitteilungen oder
Schulausfälle.

Auf den Internetseiten der drei Sender BR, NDR und MDR konnten die
Menschen aus den besonders von Hochwasser betroffenen Gebieten
jederzeit die aktuellsten Informationen abrufen. Beim NDR wurde das
Online-Angebot mehr als 7,7 Millionen Mal angeklickt. Außerdem war es
z.B. NDR-Nutzern möglich, sich über Webcams im
schleswig-holsteinischen Lauenburg und im niedersächsischen Hitzacker
selbst ein Bild von der Lage an der Elbe zu machen. Beim MDR war vor
allem die interaktive Plattform "Hilfe suchen - Hilfe finden" sehr
erfolgreich. Rund 700.000 Menschen nutzten dieses Angebot und halfen
sich gegenseitig. Mobile Nutzer wurden per Facebook und Twitter
erreicht.



Pressekontakt:
ARD-Pressestelle (NDR)
040 - 4156 5005
pressestelle@ard.de

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und folgen Sie uns auf Twitter unter @ARD_Presse


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