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Alles zu seiner Zeit / Experten vermuten, dass Geburten zu oft künstlich eingeleitet werden

Geschrieben am 31-05-2013

Baierbrunn (ots) - Das Baby lässt auf sich warten, der
Geburtstermin ist überschritten. Wann ist es Zeit, die Geburt
einzuleiten? So verblüffend es klingt, aber darüber sind sich
Mediziner nicht einig. Viele raten nach 41 Wochen zur künstlichen
Geburtseinleitung, aber immer mehr empfehlen, öfter mal abzuwarten,
berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". "Alle biologischen
Prozesse unterliegen Schwankungen, auch die Schwangerschaft", erklärt
etwa Dr. med. Sven Hildebrandt, Gynäkologe aus Dresden. "Eine
Schwangerschaft bis zur 42. Woche ist eigentlich normal." Hinzu
kommen Ungenauigkeiten bei der Bestimmung der Schwangerschaftsdauer,
denn deren tatsächlicher Beginn ist oft gar nicht exakt bekannt.
Zudem müssten neueren Erkenntnissen zufolge auch individuelle
Faktoren stärker berücksichtigt werden, wie das Alter der
Schwangeren, ihre ethnische Herkunft oder ihr Gewicht, erklärt die
Osnabrücker Hebamme und Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Christine
Loytved. Kritiker zu häufiger Geburtseinleitungen raten denn auch,
öfter abzuwarten. Ist eine rechnerisch zu lange Schwangerschaft
unauffällig, geht es Mutter und Kind also gut, spreche nichts dagegen
weiter zu warten.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei.

Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 6/2013 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.



Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de


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