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Welcher Fisch darf auf den Teller? / Greenpeace veröffentlicht neuen Einkaufsratgeber für Speisefische

Geschrieben am 14-03-2013

Hamburg (ots) - Umweltbewusste Verbraucher sollten in diesem Jahr
auf die beliebte Makrele verzichten. Karpfen und Afrikanischen Wels
können sie hingegen ohne Bedenken essen. Das empfiehlt Greenpeace in
der neuen Ausgabe des Einkaufsratgebers für Speisefische. Die
unabhängige Umweltschutzorganisation bewertet darin über 100 Arten,
aufgeteilt in etwa 500 Wildfischbestände und Herkunftsländer von
Aquakulturen, hinsichtlich ihrer ökologischen Nachhaltigkeit. "Aal,
Dornhai und Rotbarsch haben auf unserem Teller nichts verloren", sagt
Iris Menn, Meeresbiologin von Greenpeace. Der kostenlose Ratgeber
kann telefonisch unter 040-30618-120 bestellt oder auf
www.greenpeace.de heruntergeladen werden.

Greenpeace berücksichtigt neben dem Zustand der Fischbestände auch
die Umweltauswirkungen der Fangmethoden und das jeweilige
Fischereimanagement. "Lachs, Schellfisch oder Dorade können wir zum
Beispiel mit Einschränkungen empfehlen, sofern sie aus nachhaltiger
Wildfischerei oder Aquakultur stammen", sagt Menn. Ein Blick auf die
Kennzeichnung des Fischprodukts liefert dem Verbraucher die
notwendigen Angaben, die er mit dem Fischratgeber abgleichen kann.

Greenpeace gibt in der aktuellen Auflage neue Empfehlungen für
nachhaltige Fischereien wie Sprotte aus der Ostsee, Hering aus der
westlichen Ostsee oder Skipjack/Bonito aus dem Indischen Ozean mit
Angelruten-Fischerei. Neu in die Bewertungen aufgenommen wurden in
diesem Jahr u.a. Barramundi, Goldmakrele, Argentinische und
Peruanische Sardelle, Roter Schnapper und Jakobsmuschel.

"Engagierte Verbraucher können mit ihrem Fischeinkauf dem Handel
und der Politik ein klares Signal senden", sagt Menn. Wie sehr dieser
Druck benötigt wird, zeigt der politisch ungelöste Fischereikonflikt
um die Makrele: Seit fast fünf Jahren können sich Island, Norwegen,
die Färöer und die EU nicht auf ein gemeinsames Fischereimanagement
der Makrele im Nordostatlantik einigen. Die Folge: Reizten diese
Staaten ihre Fangquoten tatsächlich aus, würden sie 40 Prozent mehr
Makrele fischen, als nachhaltig wäre.

Ein Muss: Vollständige Produktinformationen und transparente
Rückverfolgbarkeit

Greenpeace fordert vom Lebensmitteleinzelhandel und der
Fischindustrie eine vollständige Kennzeichnung und transparente
Rückverfolgbarkeit der Produkte. Letztere muss sich vom Fang oder der
Ernte bis hin über alle Verarbeitungsstufen erstrecken. Generell hat
sich die Verbraucherinformation auf Fischprodukten im deutschen
Lebensmitteleinzelhandel in den letzten Jahren etwas verbessert. So
erfährt der Käufer bei einigen Produkten über QR- oder Tracking-Codes
mehr über die Lieferkette. Das ist jedoch nicht die Regel. "Noch sind
längst nicht alle Fischprodukte ausreichend deklariert und bieten
eine transparente Rückverfolgbarkeit. Leider stemmen sich noch immer
zu viele Unternehmen und Verbände dagegen", sagt Menn.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Iris Menn, Tel.
0171-8880 023 oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. 0171-8780
830. Foto-, Bewegtbildmaterial, Online-Animation und weitere
Informationen für die Print und Online-Presse finden Sie auf
http://gpurl.de/Presse_Fischratgeber13 . Smartphone-Nutzer können den
Fischratgeber auf ihrem Mobiltelefon aufrufen:
http://gpurl.de/Fischratgeber_mobil Greenpeace-Pressestelle:
040/30618-340, Greenpeace im Internet www.greenpeace.de, auf Twitter:
www.twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook:
www.facebook.com/greenpeace.de


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