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Westfalenpost: Verkehr / Unfall-Statistik / Verkehrstote

Geschrieben am 22-02-2013

Hagen (ots) -

Die jüngste Unfallstatistik in NRW ist kein Grund
zum Aufatmen: Zwar starben im letzten Jahr deutlich weniger Menschen
auf den Straßen, aber auch 524 Verkehrstote bleiben eine Bilanz des
Schreckens. Die technische Entwicklung mit Airbag und ABS rettet
Leben - das größte Risiko im Verkehr aber ist der Mensch. Häufig
entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod. Ohne einen
Bewusstseinswandel der Raser gibt es keine Verkehrssicherheit.

Auf dem Land lebt es sich gefährlich: 60 Prozent der
tödlichen Unfälle ereignen sich auf Landstraßen, weil Fahrer beim
Überholen in den Gegenverkehr oder vor Bäume prallen.
Nordrhein-Westfalen profitiert von seinem dichten Autobahnnetz in den
Großstädten - hohe Verkehrsbelastung, Staus und getrennte Fahrspuren
tragen zu mehr Sicherheit bei als Alleestraßen ohne Leitplanken.

Forderungen nach einem generellen Tempo 30 in den Städten
sind nicht die Lösung. Ziel muss die angepasste Geschwindigkeit sein:
Wer auf einer breiten, vierspurigen Straße Tempo-30-Schilder
errichtet, wird auf Unverständnis der Autofahrer stoßen. Auf manchen
Straßen ist Tempo 70 ungefährlich, auf anderen kann Tempo 20 schon zu
schnell sein. Mit mehr Kreisverkehren und Ampelanlagen lassen sich
Unfallrisiken oft beseitigen.

NRW hat 2012 die
niedrigste Zahl der Verkehrsopfer seit Einführung der Unfallstatistik
im Jahr 1953 registriert. Autos und Straßen sind sicherer geworden,
aber der Einsatz technischer Fahrassistenten und eine bessere
Aufklärung der Autofahrer kann Leid vermeiden helfen. Jeder
Verkehrstote ist einer zu viel.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160


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