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"München 72 - Das Attentat" im ZDF / Fernsehfilm und Doku über die Stunde Null des internationalen Terrorismus

Geschrieben am 15-03-2012

Mainz (ots) - "München 72 - Das Attentat", den das ZDF am Montag,
19. März 2012, 20.15 Uhr, zeigt, ist der erste Fernsehfilm, der das
Drama der Olympischen Spiele 1972 aus deutscher Sicht erzählt und
dabei auch die Perspektive der Angehörigen der getöteten israelischen
Geiseln berücksichtigt. Bei den aufwändigen Recherchen zu diesem Film
wurden ausführliche Gespräche mit Ankie Spitzer geführt. Die Ehefrau
des Trainers der israelischen Fecht-Mannschaft kämpfte jahrelang um
Entschädigungen für die Hinterbliebenen der getöteten Geiseln. Die
Dreharbeiten fanden unter anderem an den Originalschauplätzen wie dem
Olympischen Dorf statt. Unter anderen sind Heino Ferch, Benjamin
Sadler und Pasquale Aleardi zu sehen.

Ein tragisches Kapitel deutscher Geschichte wird in diesem Film
mit den Erlebnissen der aus Essen kommenden jungen Polizistin Anna
Gerbers (Bernadette Heerwagen) verknüpft. Sie gehört zu den zirka
4000 Polizisten, die während der Spiele im Olympischen Dorf ihren
Dienst leisten. Vor Ort lernt sie den jungen Polizisten und
Hubschrauberpiloten Michael Bruckner (Felix Klare) kennen.

"München 72 - das ist die Geburtsstunde des internationalen
Terrorismus, eine nie dagewesene Situation, mit der Staat und Politik
konfrontiert wurden und auf die man nicht vorbereitet sein konnte.
München 72 hat die Welt verändert. Mit wunderbaren Schauspielern und
dem richtigen Team ist ein bewegender zeitgeschichtlicher Spielfilm
entstanden, der in bester Tradition der historischen Events des ZDF
steht", so Reinhold Elschot, stellvertretender ZDF-Programmdirektor.

Direkt im Anschluss an den Spielfilm, um 21.45 Uhr, sendet das ZDF
die Dokumentation zu diesem Thema. Fast 40 Jahre sind seit dem
Anschlag von München vergangen. Ein abgeschlossener Fall, sollte man
meinen. Doch im Licht neuester Erkenntnisse ist dies wohl nur die
halbe Wahrheit. Recherchen des Autors Uli Weidenbach lassen die Frage
aufscheinen: War der Tod der Geiseln wirklich unausweichlich?

Der Geheimdienstexperte Wilfried Huismann erklärt im Interview, es
hätte zumindest eine Chance gegeben, die israelischen Sportler zu
retten. Eine hoch geheime Truppe, die ursprünglich für den
Verteidigungsfall ausgebildet worden war, stand offenbar bereit: "Sie
saßen da, in der Nähe von München und wurden nicht eingesetzt. Und
das ist tragisch. Ich glaube, dass die Geschichte dieses Tages anders
verlaufen wäre."

Der Name der Truppe war "Stay behind", im BND aufgestellt zur Zeit
des Kalten Krieges. Sie verfügte über ausgebildete Scharfschützen und
war im Nahkampf trainiert, so erinnert sich der ehemalige BND-Agent
Norbert Juretzko, der später zu dieser Truppe stieß. "Sie saßen auf
ihrem Sturmgepäck und sagten: Nun werden sie uns ja rufen. In
vorauseilendem Gehorsam hatten die sozusagen die Gewehre geputzt,
hatten sich abmarschbereit gemacht und saßen dort und warteten. Aber
nichts passierte."

Warum nichts passierte, darüber schweigen die offiziellen Stellen
bis heute. Der Bundesnachrichtendienst, dem "Stay behind" unterstellt
war, dementiert bis heute. Hätte die geheime Truppe das Leben der
Geiseln retten können?

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 -
70-16100, und über
http://bilderdienst.zdf.de/presse/muenchen72dasattentat



Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120


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