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Deutsche wollen alt werden: Jeder Dritte möchte mindestens das 90. Lebensjahr erreichen - zu wenige tun aber genug dafür (mit Bild)

Geschrieben am 13-03-2012

Bonn (ots) -

Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) möchte mindestens das 90.
Lebensjahr erreichen. Dabei soll die Lebensfreude nicht durch
Krankheiten, Altersarmut und Einsamkeit geschmälert werden. Zu wenige
investieren aber in Gesundheit und finanzielle Vorsorge. Das ergab
eine Studie der Gfk-Gruppe im Auftrag der Zurich Versicherung in
Deutschland.

Größte Angst vor Alterskrankheiten

Die Deutschen möchten gerne alt werden: 99 Prozent der Befragten
wollen mindestens 70 Jahre - jeder Dritte mindestens 90 Jahre alt
werden. Knapp 16 Prozent wünschen sich sogar das Überschreiten der
"magischen 100". Dennoch sehen die Deutschen dem Älterwerden nicht
unbeschwert entgegen. Mit dem Altwerden verbinden sie Ängste. So
fürchten sich acht von zehn Befragten (81 Prozent) insbesondere vor
Krankheiten im Alter. 44 Prozent befürchten ihren Kindern oder
Verwandten wegen Erkrankungen oder Gebrechlichkeiten zur Last zu
fallen. Vier von zehn (41 Prozent) sorgen sich vor einem allgemeinen
Verlust der Lebensfreude. Und jeweils rund 36 Prozent beschäftigt die
Gefahr im Alter zu vereinsamen oder von Altersarmut betroffen zu
sein.

Je nach Berufsgruppe starke Diskrepanzen bei der Vorsorge

Die Studie zeigt, dass in Bezug auf das Vorsorgebewusstsein je
nach Berufsgruppe signifikante Unterschiede herrschen. Zwar wollen 34
Prozent der Arbeiter gerne älter als 90 Jahre alt werden, doch nur 19
Prozent legen besonderen Wert auf gesunde Ernährung; 26 Prozent
hoffen mit Sport und Bewegung für eine unbeschwerte Gesundheit zu
sorgen. Die finanzielle Vorsorge ist lediglich für 32 Prozent der
Arbeiter besonders wichtig, während dies in der Gruppe der Beamten
bereits zwei von drei Befragten (65 Prozent) angaben. Neun von zehn
(87 Prozent) der befragten Beamten geben an regelmäßig
Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Etwa die Hälfte (51 Prozent)
hält sich durch Sport und Bewegung fit. In Sachen Ernährung legen 46
Prozent besonderen Wert auf gesunde Mahlzeiten.

Verheiratete leben unbeschwerter

Im Vergleich zu Paaren ohne Trauschein sehen vor allem
Verheiratete dem Alter unbeschwerter entgegen. Während 31 Prozent der
Verheirateten eine Altersarmut befürchten, ist dieses Unbehagen bei
in eheloser Partnerschaft Lebenden mit 42 Prozent deutlich
ausgeprägter. Auch scheint der Trauschein für den Lebensabend mehr
emotionale Sicherheit zu bieten: Nur knapp 29 Prozent der
Verheirateten fürchten sich vor Einsamkeit im Alter. Bei
unverheirateten Paaren sind dies über 43 Prozent und damit ähnlich
viele wie unter den Ledigen (knapp 43 Prozent) und den getrennt
Lebenden (42 Prozent).

Unsicherheit bei der finanziellen Absicherung

Insgesamt macht das Studienergebnis deutlich, dass jeder dritte
Deutsche (37 Prozent) Angst vor Altersarmut hat - gleichzeitig
glauben rund zwei von drei Befragten (62 Prozent), dass sie bisher
bei der finanziellen Absicherung für das Alter nicht alles richtig
gemacht haben. Etwa jeder Dritte (36 Prozent) legt nach eigenen
Angaben besonderen Wert auf die persönliche finanzielle Vorsorge -
ein Zeichen dafür, dass die Brisanz der finanziellen Situation im
Alter beim Großteil der Bevölkerung im Bewusstsein, die Bereitschaft
zu handeln, jedoch dramatisch gering ist.

Sichere und ergiebige Altersvorsorgeprodukte gefordert

Dem Missverhältnis zwischen den Befürchtungen der Bürger in Bezug
auf ihre finanzielle Situation im Alter und der Bereitschaft
finanziell ausreichend vorzusorgen, steht eine konkrete
Erwartungshaltung an das Produktangebot der Assekuranz gegenüber. Die
Befragten fordern Vorsorgemodelle, die sich ihrer individuellen
Lebenssituation und ihrem Alter anpassen. So ist grundsätzlich jedem
zweiten Deutschen (50 Prozent) vor allem eine ausgewogene Mischung
aus Sicherheit und Renditechancen wichtig. Ausschließlich auf
Sicherheit legt immerhin jeder Dritte (32 Prozent) beim Thema
Altersvorsorge besonderen Wert; wobei nur ein sehr geringer Teil (3
Prozent) den persönlichen Fokus auf hohe Renditechancen ohne jegliche
Sicherheiten legt. Interessant auch, dass sich im Laufe des Lebens
der Anspruch an die Sicherheit der Vorsorgeprodukte verändert. In der
Gruppe der bis 29-Jährigen legen nur rund 19 Prozent Wert auf eine
höchstmögliche Sicherheit - bei den über 60-Jährigen sind dies 44
Prozent. Dagegen bevorzugen 60 Prozent der 40-Jährigen vor allem eine
ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechancen.

Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen
Zurich Financial Services Group. Mit Beitragseinnahmen (2010) von
rund 7 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 31 Milliarden EUR
und über 6.000 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden
Versicherungen im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in
Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu
Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand.
Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen
dabei an erster Stelle.

Die Zurich Gruppe in Deutschland ist Partner und offizieller
Versicherer der Deutschen Olympiamannschaft.



Pressekontakt:
Zurich Gruppe Deutschland
Unternehmenskommunikation
Bernd O. Engelien
Poppelsdorfer Allee 25-33
53115 Bonn
Deutschland

Telefon +49 (0) 228 268 2725
Telefax +49 (0) 228 268 2809
bernd.engelien@zurich.com
http://www.zurich.de/presse


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