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BVDW: Deutsche Internetnutzer vertrauen zur Kommunikation auf Telefon und E-Mail

Geschrieben am 19-12-2011

Düsseldorf (ots) - Sechs von zehn der deutschen Internetnutzer
kommunizieren bereits über soziale Netzwerke

Die große Mehrheit der deutschen Internetnutzer ist im privaten
Bereich weiterhin sehr stark von klassischen Kommunikationsmitteln
abhängig. Für ihre private Kommunikation vertrauen die Deutschen mit
jeweils zu über 90 Prozent dem Festnetz, Mobiltelefon oder E-Mails.
Sechs von zehn deutschen Internetnutzern nutzen daneben bereits
soziale Netzwerke zum Austausch mit Freunden oder zu
Informationszwecken. Dies geht aus der repräsentativen Umfrage unter
1.035 deutschen Internetnutzern ab 16 Jahren für den Dynamic
Communication Index hervor, die das Marktforschungsinstitut YouGov
Deutschland im Auftrag des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)
e.V. durchgeführt hat. Weitere Informationen auf der BVDW-Website
unter www.bvdw.org und www.yougov.de.

Verlagerung der Nutzung zu mobilen Endgeräte erwartet

"Die deutschen Internetnutzer kommunizieren insbesondere im
privaten Bereich hochgradig über klassische Kommunikationskanäle. Wir
erwarten hier eine wachsende Bedeutung der mobilen Endgeräte. Dabei
wirken sich soziale Netzwerke positiv auf die Nutzungsintensität aus.
Neue, intelligente Smartphones werden dank der Kombination aus
Telefonie, E-Mail und sozialer Kommunikation gerade für die
Verbraucher attraktiv", sagt Olav A. Waschkies (Pixelpark), Stv.
Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW.

E-Mail als Kommunikationskanal nach wie vor wichtig

"Auch wenn sich mittlerweile fast 90 Prozent der Unter-25-Jährigen
in sozialen Netzwerken bewegen: E-Mails sind auch in dieser
Altersgruppe noch das am meisten verwendete Kommunikationsmittel.
Parallel ist der Trend hin zu stärkerer und häufigerer Nutzung von
Facebook und Co. als Kommunikationskanal erkennbar", betont
YouGov-Vorstand Holger Geißler.

Deutsche Internetnutzer kommunizieren privat eher klassisch

Für fast jeden deutschen Internetnutzer zählt das Mobiletelefon
(95,3 Prozent), das Festnetztelefon (92,3 Prozent) sowie an
stationären Rechnern versendete E-Mails (92,6 Prozent) zu den am
meisten im privaten Bereich eingesetzten Kommunikationsmitteln. Laut
der BVDW-Umfrage haben SMS und Kurznachrichtendienste für 88,2
Prozent einen festen Platz im privaten Alltag. Bereits 62,9 Prozent
aller Bundesbürger mit Internetanschluss nutzen soziale Netzwerke an
stationären Rechnern zum Austausch mit Freunden und Bekannten oder zu
Informationszwecken. Auch die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken
spielt für 38,0 Prozent eine Rolle in ihrer privaten Kommunikation.
E-Mails über das Handy empfangen oder verschicken bereits 33,1
Prozent, während 19,2 Prozent der Deutschen Microblogs wie Twitter
zur Information und Unterhaltung an stationären Rechnern nutzt (13,2
Prozent mobil).

Vergleich: Intensive Nutzer von E-Mail und sozialen Netzwerken

In der aktuellen Detailbetrachtung wurden die intensiven Nutzer
von E-Mails und sozialen Netzwerken hinsichtlich mobiler und
stationärer Anwendung analysiert. Hiervon setzen überwiegend Männer
(60,7 Prozent) mobile E-Mails zu Kommunikationszwecken ein. Hingegen
erfolgt die starke Nutzung von E-Mails an stationären Rechnern
gleichermaßen von Männern (50,6 Prozent) und Frauen (49,4 Prozent).
Bei sozialen Netzwerken dominieren Frauen am Rechner mit einem Anteil
von insgesamt 54,2 Prozent der Gesamtnutzer, bei der mobilen Nutzung
von sozialen Netzwerken sind die Männer mit 55,9 Prozent stärker
vertreten.

Verteilung nach privater und beruflicher Nutzung

Als ein Ergebnis der Analyse steht fest, dass ein Großteil der
Befragten E-Mails insbesondere im privaten Bereich mobil (40 Prozent)
oder stationär (38,2 Prozent) intensiv einsetzt. Nur bei 3,1 Prozent
dieser Nutzer kommen mobile E-Mails aus rein beruflichen Gründen zum
Einsatz (stationär 1,7 Prozent). Ganze 57 Prozent der Befragten
kommunizieren mit mobilen E-Mails (stationär 60,2 Prozent) sowohl
privat als auch beruflich. Die intensive Nutzung von sozialen
Netzwerken steht hierzu in einem starken Gegensatz. Diese erfolgt
bei 81,4 Prozent ausschließlich aus privaten Gründen (mobil 76,8
Prozent). Nur 0,5 Prozent der Befragten geben an, soziale Netzwerke
über stationäre Rechner rein aus beruflichen Gründen einzusetzen
(mobil 2,9 Prozent). Ganze 18,1 Prozent nutzen Soziale Netzwerke über
stationäre Rechner sowohl privat als auch beruflich, bei den mobilen
Nutzern beträgt dieser Anteil 20,4 Prozent.

Nutzungsintensität im Vergleich zur vorherigen Messung

Im direkten Vergleich der Skalenwerte der ersten Erhebung des
Dynamic Communication Index (DCI) des BVDW zur aktuellen Welle lassen
sich erste Veränderungen in der Nutzungsintensität feststellen.
Signifikante Zuwächse finden sich im September gegenüber Juli diesen
Jahres beim Telefonieren über Mobiltelefon (+4,8 Prozentpunkte
gegenüber der ersten Erhebung) und bei der Nutzung von SMS (+3,4
Prozentpunkte). Hingegen nimmt die Nutzungsintensität bei Instant
Messaging (-3,2 Prozentpunkte) ab. Am deutlichsten verlieren
Microblogs als Kommunikationsmittel sowohl stationär (-4,4
Prozentpunkte) als auch mobil (-11,0 Prozentpunkte).

Methodische Hinweise zum Dynamic Communication Index

Für die repräsentative Umfrage zur aktuellen Erhebung des Dynamic
Communication Index wurden 1.035 Internetnutzer ab 16 Jahren per
Online-Fragebogen zu ihrem Kommunikationsverhalten befragt. Anhand
der aktuellen Daten im direkten Vergleich mit vorherigen Erhebungen
wird in vierteljährlicher Erscheinungsweise die Entwicklung der
Mediennutzung und des Kommunikationsverhaltens der deutschen
Internetnutzer langfristig durch den DCI abgebildet.

Weitere Informationen auf Anfrage sowie unter www.bvdw.org.

Hochauflösendes Bildmaterial unter:
www.bvdw.org/presseserver/bvdw_dynamic_communication_index/

Über den BVDW

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die
Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives
Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Der BVDW
ist interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen
Blick auf die Themen der digitalen Wirtschaft. Er hat es sich zur
Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu
machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und
Administration zu fördern. Im ständigen Dialog mit Politik,
Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen stehend unterstützt der
BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische
Entwicklung der Branche. Die Summe aller Kompetenzen der Mitglieder,
gepaart mit den definierten Werten und Emotionen des Verbandes,
bilden die Basis für das Selbstverständnis des BVDW. Wir sind das
Netz.

Über den YouGov OmnibusDaily:

Der YouGov OmnibusDaily bietet die Möglichkeit, Antworten auf
Untersuchungsfragen zu erhalten. Die tägliche Befragung von 1.000
Personen im YouGov Panel Deutschland liefert repräsentative
Ergebnisse innerhalb von 48h. Weitere Informationen finden Sie unter
www.yougov.de/omnibus.

Über YouGov Deutschland:

YouGov ist ein im Jahr 2000 gegründetes, börsennotiertes
Marktforschungsinstitut und einer der Pioniere im Einsatz von
Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in den
Feldern Markt- und Sozialforschung. Neben dem Hauptsitz in London
umfasst die weltweite YouGov-Gruppe aktuell Standorte in den USA,
Skandinavien, Deutschland und dem Nahen Osten. In Deutschland wird
YouGov durch das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics
vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter www.yougov.de.



Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org

Ansprechpartner für die Presse:
Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)211 600456-25, Fax: -33
schnoor@bvdw.org

Kontakt:
YouGov Deutschland GmbH
Markus Braun, Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)221 42061-562,
E-Mail: markus.braun@yougov.de


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