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Medwedjew ließ Peter Lindbergh das Bolschoitheater fotografieren

Geschrieben am 16-11-2011

Hamburg (ots) - Eine private Leidenschaft des russischen
Präsidenten Dimitrij Medwedjew hat dem Starfotografen Peter Lindbergh
offenbar einen einmaligen Auftrag beschert: Lindbergh durfte fünf
Tage lang hinter den Kulissen des Moskauer Bolschoitheaters
fotografieren: "Ich war einfach fünf lange und aufregende Tage lang
im Bolschoi und habe von morgens bis abends die Tänzer bei den Proben
mit der Kamera beobachtet", sagte Lindbergh dem ZEITmagazin. Dazu
eingeladen habe ihn der russische Präsident: "Medwedjew ist ein
engagierter Hobbyfotograf und hatte sich offenbar gewünscht, dass ich
die Fotos für ein Buch mache, das jetzt zur Wiedereröffnung des
Theaters erschienen ist. Bei der großen Einweihungsfeier haben die
geladenen Gäste den Band überreicht bekommen."

Sein fotografisches Interesse an den Bolschoi-Tänzern beschrieb
Lindbergh so: "Es berührt mich, diese Hingabe bei den Tänzern zu
sehen. Allerdings beobachte ich sie lieber bei den Proben, wenn sie
Sweatshirts tragen. Bei den eigentlichen Aufführungen des klassischen
Balletts, wenn die Kostüme dazukommen, langweile ich mich eher."

Die Tänzer hätten anfangs noch "irritiert" auf ihn reagiert: "Ich
habe wohl am Anfang zu viel von Nijinski und Djagilew geschwärmt",
sagte Lindbergh, "und damit einige der Tänzer irritiert, bis mir Iwan
Wassiljew, der unumstrittene Star im Bolschoi, sagte: 'Wir sind die
Nijinkis und Djagilews von heute!'"



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ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-237,
Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung
finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.


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