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Deutsches Kasino gibt von den Nazis geraubtes Gemälde aus dem Besitz von Max Stern an die Erben zurück

Geschrieben am 24-10-2011

Montreal (ots/PRNewswire) -

Das Amsterdam Museum würdigt den Porträt-Maler des Goldenen

Zeitalters der Niederlande

Die Concordia-Universität in Montreal, Kanada, die im Namen der
Nachlassverwalter von Dr. Max Stern
[http://www.concordia.ca/campus-life/arts-and-culture/max-stern ] und
den drei erbenden Universitäten (Concordia, McGill
University/Montreal, Hebräische Universität/Jerusalem) handelt, gibt
die Rückgabe eines Gemäldes aus dem Besitz des deutsch-jüdischen
Kunsthändlers bekannt. Die Rückgabe des Gemäldes Die Meister der
Goldschmiede-Gilde in Amsterdam 1701
[http://flickr.com/gp/concordiauniversity/6xkz0y ] von dem
niederländischen Portraitmaler Juriaen Pool II (1665-1745) erfolgt am
Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 10:00 Uhr (MEZ) im Amsterdam
Museum, St. Luciënsteeg 27, Amsterdam.

Der Ort dieser Feierlichkeit ist besonders bedeutsam, da das
niederländische Museum einen besonderen Bezug zu dem Künstler hat.
Juriaen Pool II lebte in dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, welches
ein Waisenhaus war und jetzt ein kürzlich eröffnetes Kindermuseum
beherbergt.

Das Gemälde von Pool ist das neunte von den Nazis geraubte
Kunstwerk, welches an die erbenden Universitäten zurückgegeben wird.
Es wurde in Erfahrung gebracht, dass sich dieses grossformatige
Porträt eines der bedeutendsten Bürger Amsterdams bis 1937 in der
Galerie Stern befand. Dann wurde es in die Galerie Heinemann nach
Wiesbaden gebracht. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es von einem
Kasino in Süddeutschland erworben, wo es sich seitdem befand.

Die Concordia-Universität ist optimistisch, dass die laufenden
Gespräche mit einer Reihe andererdeutscher Organisationen, die über
Werke aus dem Besitz Sterns verfügen, darunter einige grosse Museen,
ebenfalls zu erfolgreich sein werden.

Dr. Max Stern (1904-1987) wurde während der Zeit des
Nationalsozialismus gezwungen, seine Kunstgalerie in Düsseldorf
aufzulösen. Nach dem zweiten Weltkrieg liess er sich in Montreal,
Kanada, nieder und wurde zu einem der wichtigsten Kunsthändler und
-sammler des Landes. Den Grossteil seines Erbes hinterliess er drei
grossen Universitäten. Das Max Stern Art Restitution Project wird von
der Concordia-Universität über ihr Präsidialamt geleitet. Es besteht
eine enge Zusammenarbeit mit dem Holocaust Claims Processing Office
und zahlreichen Institutionen und Behörden aus aller Wel, wie dem Art
Loss Register, Interpol und der US Immigration and
CustomsEnforcement.

Link: Concordia University Media Relations [http://www.concordia
.ca/now/media-relations/press-releases/20111024/german-company-return
s-nazi-looted-painting-to-stern-estate.php ] Hochauflösendes Foto
des Gemäldes [http://flickr.com/gp/concordiauniversity/6xkz0y ] Max
Stern Restitution Project
[http://www.concordia.ca/campus-life/arts-and-culture/max-stern ]

Medienkontakt
Dr. ClarenceEpstein
Director, Special Projects/CulturalAffairs
Präsidialamt
Concordia University
Clarence.epstein@concordia.ca
Quelle:
FionaDowney
Media Relations Advisor
Concordia University
Tel.: +1-514-848-2424, DW 2518
Mobil: +1-514-518-3336
Fax: +1-514-848-3383
E-Mail: fdowney@alcor.concordia.ca



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