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Fahrkartenverkauf am DB-Schalter mehr als halbiert: Zahl der Mitarbeiter in Reisezentren wird daher angepasst / Service für Kunden wird weiterhin garantiert und zukünftig ausgeweitet

Geschrieben am 19-08-2011

Berlin (ots) - Der Trend zum Fahrkartenkauf im Internet hält
unverändert an. Parallel dazu ist der Einnahmenanteil der
Reisezentren seit 2005 von 46 auf 22 Prozent bis Ende 2010
zurückgegangen. Der branchenübergreifende Trend - Kunden informieren
sich zunehmend über Internet oder das Mobiltelefon und kaufen dort
auch ihre Fahrkarten - wird sich auch auf Grund neuer Technologien
fortsetzen und beschleunigen. Deshalb erwartet die Deutsche Bahn (DB)
für das Jahr 2016 nur noch einen Umsatzanteil der Reisezentren von 17
Prozent. Vor diesem Hintergrund passt die DB in den kommenden Jahren
die Personalstärke in ihren Reisezentren schrittweise der sinkenden
Nachfrage an. Mit den Arbeitnehmervertretern will das Unternehmen
eine verlässliche Dreijahresplanung vereinbaren, um für die
Reiseberater berufliche Sicherheit zu schaffen. Ein Schwerpunkt soll
auch auf die Übernahme von Auszubildenden gelegt werden. Bis 2016
sollen für etwa 350 Reiseberater neue Arbeitsplätze innerhalb der DB
gefunden werden. Etwa die gleiche Zahl wird durch natürliche
Fluktuation oder altersbedingt aus dem Unternehmen ausscheiden.
"Durch diese interne Anpassung reagieren wir auf das geänderte
Nachfrageverhalten und sichern die Zukunftsfähigkeit unserer
Reisezentren. Auf die Kunden wird sich dies nicht auswirken. Auch die
Präsenz der DB an den Standorten unserer gut 400 Reisezentren steht
nicht auf dem Prüfstand. Darüber hinaus werden wir alle
verkehrsvertraglichen Pflichten erfüllen", sagt Ulrich Homburg,
Vorstand Personenverkehr der DB.

Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern sollen sozialverträgliche
Lösungen sowie neue Ertragschancen für die Reisezentren gefunden
werden. "Der konzerninterne Arbeitsmarkt bietet gerade jetzt die
Chance auf attraktive Beschäftigungsalternativen. Schließlich
benötigen wir in den nächsten Jahren bis zu 7.000 neue Mitarbeiter",
betont Homburg.

"Persönliche Beratung, Service und Verkauf vor Ort bleiben auch in
Zeiten von Internet und Mobiltelefon für unsere Kunden wichtig.
Deshalb wollen wir den Kundenservice in den Reisezentren weiter
ausbauen", so Homburg weiter. Ab Jahresende wird beispielsweise dort
auch die Erstattung von Online-Tickets möglich sein. Darüber hinaus
wird die DB allein in diesem Jahr über sieben Millionen Euro in die
weitere Modernisierung der Reisezentren investieren, etwa für neue
Sitzgelegenheiten oder neues Schaltermobiliar. Bei den Reisezentren
besteht eine sehr hohe Kundenzufriedenheit. Im 1. Halbjahr 2011
beurteilten über 90 Prozent der Kunden den Kauf im Reisezentrum mit
gut oder sehr gut, wobei insbesondere die kompetente Beratung und der
freundlichen Service durch die Reiseberater geschätzt wird. Die
Wartezeit konnte unter anderem durch die Einführung von
Aufrufsystemen deutlich verbessert werden: Über 85 Prozent der Kunden
wurden 2010 innerhalb von zehn Minuten beraten.



Pressekontakt:
Jürgen Kornmann
Sprecher Personenverkehr
Tel. +49 (0) 30 297-60010
Fax +49 (0) 30 297-60012
presse@deutschebahn.com
www.deutschebahn.com/presse


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