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Geschäftsergebnisse zum 1. Halbjahr 2011 / Allianz Deutschland gewinnt Marktanteile in der Lebensversicherung

Geschrieben am 11-08-2011

München (ots) -

- Umsatz im Rahmen der Erwartungen
- Gestiegene Schadenaufwendungen belasten operatives Ergebnis im
1. Halbjahr
- Modulares Kraft-Produkt MeinAuto von Kunden sehr gut angenommen;
Internetgeschäft auf gutem Kurs
- Kundenorientierung weiter im Mittelpunkt

Der Umsatz der Allianz Deutschland AG verminderte sich im 1.
Halbjahr 2011 um 2,4 Prozent auf 14,8 (15,2) Milliarden Euro. Der
Umsatzrückgang ergab sich vor allem aus einem abnehmenden
Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung, in der marktweit
das außergewöhnlich hohe Niveau des Vorjahres nicht erreicht werden
konnte.

Insgesamt gewann die Allianz Deutschland in der Lebensversicherung
jedoch Marktanteile hinzu. Die laufenden Beitragseinnahmen wuchsen
weiter an. Bei den Einmalbeiträgen fiel der Rückgang bei der Allianz
Deutschland deutlich niedriger aus als im gesamten Markt. "Unser
Marktanteilsgewinn spiegelt das hohe und berechtigte Vertrauen der
Kunden in die Lebensversicherung der Allianz und in deren
Finanzstärke wider", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Rieß.
"Grundlage hierfür ist unsere langfristige und sicherheitsorientierte
Anlagestrategie, die sich auch in der Schuldenkrise bewährt hat. Wir
streuen unsere Kapitalanlagen breit über verschiedene Anlagesegmente,
um bei begrenztem Risiko eine möglichst hohe Rendite für unsere
Kunden zu erzielen."

Modulares Kraft-Produkt MeinAuto von Kunden sehr gut angenommen

Die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung
nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,5 Prozent auf
5,5 (5,5) Milliarden Euro ab. Dies geht hauptsächlich auf die
Kraftfahrtversicherung zurück. Hier sanken die Beiträge vor allem
aufgrund der jährlichen Einstufung der Kunden in neue, für sie
günstigere Schadenfreiheitsklassen und geringerer Beitragsanpassungen
als im Vorjahr. "In der Kraftfahrtversicherung sind wir dennoch auf
einem guten Weg," so Rieß. "Unser modulares Produkt MeinAuto wurde in
den ersten beiden Monaten seit Verkaufsstart von Kunden und
Vertretern sehr gut angenommen. Auch der Internetvertrieb entwickelt
sich weiterhin positiv." Hier setzt die Allianz auf den reinen
Direktversicherer AllSecur, bietet aber mit dem Allianz auto.online
service (aaos) zugleich auch einen Tarif an, der neben den Merkmalen
eines Internettarifs auch den persönlichen Service eines Vertreters
einschließt. Die Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung
lagen bei 2,1 (2,2) Milliarden Euro. In den übrigen
Versicherungsbranchen der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die
Beitragseinnahmen leicht um 0,3 Prozent auf 3,3 (3,3) Milliarden
Euro.

Laufende Beiträge in der Lebensversicherung nehmen zu

In der Lebensversicherung legten die laufenden Beiträge aufgrund
des Zuwachses im Neugeschäft im Berichtszeitraum um 1,8 Prozent zu.
Die rückläufigen Einmalbeiträge begründen sich durch zwei
Sondereffekte: So wurden im 1. Halbjahr 2010 Großverträge mit Firmen
geschlossen; darüber hinaus verringerten sich in den ersten sechs
Monaten 2011 die Zuflüsse zum Allianz Parkdepot. Die
Beitragseinnahmen insgesamt sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um
4,2 Prozent auf 7,6 (7,9) Milliarden Euro. Von den Kunden verstärkt
nachgefragt wurde das Vorsorgekonzept IndexSelect, bei dem der Kunde
jedes Jahr zwischen einer Beteiligung am Aktienindex ohne
Verlustrisiko und der Überschussbeteiligung frei wählen kann. Gut
verkaufte sich auch das Produktangebot "Leistungszusage Chance", mit
dem Unternehmen bestehende Pensionsverpflichtungen auslagern können.

Die Beitragseinnahmen in der privaten Krankenversicherung blieben
gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu stabil. Sie beliefen sich auf
1,6 (1,6) Milliarden Euro. Dämpfend wirkte sich hierbei aus, dass im
Bestand aufgrund eines erfolgreichen Leistungsmanagements die
Beiträge nur sehr geringfügig angepasst wurden, bei
Zusatzversicherungen sogar im Durchschnitt gesenkt werden konnten.
Die neukalkulierte AktiMed® -Tarifserie wurde im Herbst letzten
Jahres gut vom Markt angenommen und auch im 1. Halbjahr 2011
erfolgreich verkauft. Im Bereich der Zusatzversicherungen erzielte
die Allianz Deutschland mit den neuen Produkten PZT Best
(Pflegetarif) und den verschiedenen Zahntarifen, die in den
einschlägigen Produktrankings sehr gute Bewertungen erhielten,
hervorragende Verkaufserfolge.

Im Bankgeschäft stiegen die operativen Erträge im 1. Halbjahr 2011
um 10,2 Prozent auf 178 (162) Millionen Euro. Grund sind ein höherer
Zins- und Provisionsüberschuss. Letzterer geht zum Großteil auf das
Wertpapiergeschäft der Allianz Bank zurück. Sehr gut verkaufte sich
im 1. Halbjahr bei der Allianz Bank das Produkt Tagesgeld Hochzins,
sodass im Bankgeschäft das Einlagenvolumen weiter stieg.

Operatives Ergebnis belastet

Das operative Ergebnis der Allianz Deutschland AG nahm im 1.
Halbjahr 2011 um 10,2 Prozent auf 822 (916) Millionen ab. Grund waren
gestiegene Schadenaufwendungen sowie ein niedrigeres Ergebnis aus
Kapitalanlagen.

In der Schaden- und Unfallversicherung nahm der Aufwand für
Geschäftsjahresschäden vor allem aufgrund von Großschäden zu. Durch
die Unwetter im Juni (Tiefs Gunnar und Balthasar) liegen die
Elementarschäden beinahe auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt nahm die
kombinierte Schaden-Kosten-Quote geringfügig auf 100,2 (100,1)
Prozent zu.

Das Tiefdruckgebiet Gunnar richtete in Südbayern zum Teil schwere
Schäden durch Hagel an Gebäuden und Kraftfahrzeugen an. Um den Kunden
rasch und unbürokratisch Hilfe zu leisten, führte die Allianz zum
Beispiel für die zahlreichen betroffenen Fahrzeuge
Sammelbesichtigungen vor Ort durch, bei denen Sachverständige die
Schäden schätzten und Gutachten erstellten. Der Erstattungsbetrag
wurde den Kunden auf Wunsch sofort online überwiesen.

Anhaltend schwieriges Kapitalmarktumfeld

Infolge des anhaltend niedrigen Zinsumfeldes reduzierte sich das
Kapitalanlagenergebnis der Allianz Deutschland AG im 1. Halbjahr 2011
um 4,0 Prozent auf 4,6 (4,8) Milliarden Euro. Der Bestand an
Kapitalanlagen erhöhte sich um 1,9 Prozent auf 213,4 (209,4; Stand:
31.12.2010) Milliarden Euro.

Das Investment der Allianz Deutschland AG in Anleihen der vom
Finanzmarkt derzeit kritisch gesehenen Staaten Griechenland, Irland,
Portugal und Spanien (GIPS) liegt bei 0,2 Prozent der gesamten
Kapitalanlagen. Die Bestände an griechischen Staatsanleihen wurden
auf ihre Marktwerte zum 30. Juni 2011 abgeschrieben. Der Aufwand
hierfür betrug 103 Millionen Euro. Das Halbjahresergebnis der Allianz
Deutschland AG nach Steuern lag mit 573 (650) Millionen um 11,9
Prozent unter dem Vorjahreswert.

Ausblick für die Allianz Deutschland

Mit einem weiterhin positiven Trend rechnet die Allianz
Deutschland in der Kraftfahrtversicherung. "Mit unserem dreistufigen
Vertriebsansatz verbessern wir unsere Position im privaten
Kraftgeschäft nachhaltig", erläutert Rieß. Mit dem modularen Produkt
MeinAuto sowie dem Internetversicherungsgeschäft über AllSecur und
aaos sieht der Versicherer sich gut aufgestellt.

In der Lebensversicherung nimmt die Allianz Deutschland bei den
Einmalbeiträgen einen Rückgang an, da das ungewöhnlich hohe Niveau
des Vorjahres voraussichtlich nicht gehalten werden kann. Auf der
Produktseite wurde mit der KörperSchutzPolice im Juli ein neues
Produkt gestartet, das eine Lücke am Markt schließt: Die Police
versichert preiswert körperliche und geistige Grundfähigkeiten und
bietet sich für Kunden an, die in ihrem Beruf besonders gefährdet
sind und die eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur zu einem hohen
Preis bekommen können.

Für die Krankenversicherung erwartet die Allianz Deutschland mit
der nachkalkulierten AktiMed®-Tarifserie und den neuen
konkurrenzfähigen Zusatzprodukten (Pflegetarif PZT Best und
Zahntarife) weiterhin eine positive Entwicklung im Neugeschäft.

Die Allianz Bank hat mit dem Girokonto Gold zu Beginn des 3.
Quartals ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das dem Kunden
besonderen Service bietet: Er kann zum Beispiel an jedem Geldautomat
mit dem Maestro-Zeichen im In- und Ausland kostenlos Bargeld abheben.
Zudem erhält er einen Versicherungsschutz für den Urlaub, bestehend
aus Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, und
Auslandsreisekranken-Versicherung.

Aufgrund der aktuellen Kapitalmarktsituation und der
Schadenaufwendungen aus weiteren Unwettern im Juli dürfte das
operative Ergebnis der Allianz Deutschland AG zum Ende des
Geschäftsjahres in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Diese
Einschätzung steht unter dem Vorbehalt, dass die weitere Entwicklung
sowohl an den Kapitalmärkten als auch bei Naturkatastrophen und
Großschäden das Ergebnis nicht belasten wird.

Kundenorientierung steht weiter im Fokus

Auch im 2. Halbjahr 2011 steht bei der Allianz Deutschland AG die
Kundenzufriedenheit weiterhin im Mittelpunkt. Um die Wünsche der
Kunden zu erfahren, befragt das Unternehmen auch in diesem Jahr über
500.000 Kunden nach ihrer Weiterempfehlungsbereitschaft. In der Folge
wurden seit 2010 zum Beispiel systematisch die Kundenbriefe
überarbeitet. Pro Jahr versendet die Allianz Deutschland rund 60
Millionen Briefe. "Das positive Feedback unserer Kunden auf die
Überarbeitung bestärkt uns darin, uns hier weiter zu engagieren", so
Rieß. Bei der Wartezeit bis zur Annahme eines Anrufs liegt die
Zielmarke bei 20 Sekunden, die ein Kunde im Mittel maximal warten
soll, bis sein Anruf entgegengenommen wird. "Jährlich gehen bei der
Allianz Deutschland über 22 Millionen Anrufe ein. Im 1. Halbjahr 2011
haben wir die Zielmarke bei der Wartezeit bis zur Gesprächsannahme
mit ganz wenigen Ausnahmen kontinuierlich unterschritten", betont der
Vorstandsvorsitzende.

Seit April 2011 geben die Vertreter in den Agenturen ein
persönliches Service- und Leistungsversprechen ab, das sich auf die
Leistungen der Gesellschaft stützt. Dieses betrifft auch die
Schadenbearbeitung: Wenn ein Kaskoschaden nach Vorliegen aller
Unterlagen nicht innerhalb von 5 Arbeitstagen reguliert ist, erhält
der Kunde 30 Euro. "In über 98 Prozent der seither regulierten
Kaskoschäden wurde dieser Zeitraum nicht überschritten," sagt Rieß.
"Hier zeigen sich erste Erfolge unserer neuen Schadenorganisation,
mit der wir die Qualität und Schnelligkeit in der Schadenbearbeitung
deutlich steigern, die Kundenzufriedenheit spürbar erhöhen und die
durchschnittliche Schadenhöhe reduzieren wollen."

Allianz Deutschland AG
Eckdaten für das 1. Halbjahr 2011 (konsolidierte Zahlen)(1)
1-6 2011 in % 1-6 2010
Umsatz 14,8 Mrd. EUR -2,4 15,2 Mrd.
EUR
- Schaden- und Unfallversicherung(2) 5,5 Mrd. EUR -0,5 5,5 Mrd.
EUR
- Lebensversicherung 7,6 Mrd. EUR -4,2 7,9 Mrd.
EUR
- Krankenversicherung 1,6 Mrd. EUR -0,1 1,6 Mrd.
EUR
- Bankgeschäft 178 Mio. EUR 10,2 162 Mio.
EUR
Operatives Ergebnis 822 Mio. EUR -10,2 916 Mio.
EUR
Halbjahresergebnis nach Steuern 573 Mio. EUR -11,9 650 Mio.
EUR

30.06.2011 in % 31.12.2010
Kapitalanlagen (Bilanzwert) 213,4 Mrd. EUR 1,9 209,4 Mrd.
EUR

(1) Aufgrund von Konsolidierungseffekten lassen sich die
Segmentzahlen nicht immer zu den Konzernzahlen addieren.

(2) 2010: Bereinigt um das Geschäft der Zweigniederlassung China,
das seit 01.01.2011 im Geschäftsbereich Asien-Pazifik der Allianz
Gruppe geführt wird.

Weitere Presseinformationen der Allianz Deutschland AG finden Sie
auf unserem Internetportal www.allianzdeutschland.de/presse .

Der News-Alert informiert Sie per E-Mail über Neuigkeiten auf
unserem Presse-Portal und nur online veröffentlichte News. Bei
Interesse an diesem Service genügt eine formlose Mitteilung an:
markus.walter@allianz.de .

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend
angegebenen Vorbehalten.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern
oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen
mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden
sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung von Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise
-tendenzen und, insbesondere im Bank- und Kapitalanlagebereich, aus
dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren.
Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel
Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie
nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt
keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.



Pressekontakt:
Allianz Deutschland AG

Lothar Landgraf
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089.3800-12940
lothar.landgraf@allianz.de

Silke Peters
Unternehmenskommunikation
Telefon: 089.3800-12948
silke.peters@allianz.de

Mario Ghiai
Unternehmenskommunikation
Telefon: 089.3800-12942
mario.ghiai@allianz.de

speziell für Fragen zur Lebensversicherung:
Dr. Eckhard Marten
Telefon: 0711.663-2671
eckhard.marten@allianz.de


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