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Sonnenbrillen: Deutsche vernachlässigen UV-Schutz für die Augen / Nur zehn Prozent der Bürger wissen, dass UV-Strahlung ihren Augen schadet

Geschrieben am 07-06-2011

Hamburg (ots) - UV-Strahlen schädigen die Augen und sind in jedem
fünften Fall Ursache für eine Erblindung, so eine Schätzung der
Weltgesundheitsorganisation (WHO). Patienten, die unter
Vorerkrankungen wie einer Makuladegeneration leiden, sind besonders
häufig betroffen. Zudem kann eine hohe Strahlendosis schwere
Augenkrankheiten nach sich ziehen, beispielsweise Grauer Star
(Katarakt) oder Schneeblindheit. "Ultraviolette Strahlung begünstigt
auch Entzündungen an der Binde- und Hornhaut, die sich durch müde und
gerötete Augen bemerkbar machen", warnt Frank Grunwald,
Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. Weniger als zehn Prozent der
Deutschen sind sich über diese gravierenden Folgen von UV-Licht für
das Auge im Klaren. "Die Symptome eines Augensonnenbrands werden
häufig unterschätzt oder als allergische Reaktion abgetan, vor allem
im Frühling und Sommer", so Grunwald weiter. Zum Schutz vor den
schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlen ist eine Sonnenbrille
unverzichtbar.

Kinderaugen schützen: Je früher, desto besser

Vor allem Kinderaugen sind anfällig für die Folgen starker
UV-Belastungen, da sie viel weitere Pupillen haben und ihre
Augenlinsen transparenter sind, als die von Erwachsenen. "Bei Kindern
unter zehn Jahren gelangen rund drei Viertel der UV-Strahlen
ungefiltert ins Auge. Später sind es nur noch etwa zehn Prozent",
sagt Grunwald. Zudem verbringen spielende Kinder besonders viel Zeit
im Freien, was die Dauer der Einstrahlung zusätzlich erhöht. Dabei
kumulieren UV-bedingte Schäden mit der Zeit, die Schädigung schreitet
also immer weiter voran. Trotzdem trägt gerade mal jedes zweite Kind
im Alter zwischen zwei und 15 Jahren zumindest gelegentlich eine
Sonnenbrille. Brillenträger nutzen sogar nur in einem von drei Fällen
die Gelegenheit, für einen geringen Aufpreis ihre Sehhilfe mit
UV-Filtern auszustatten.

Nur hochwertige Gläser schützen wirklich

Am falschen Ende spart auch, wer sich bei der Auswahl seiner
Sonnenbrille nur an modischen Trends und einem günstigem Preis
orientiert. Modelle, die gerne an Kiosken oder Strandpromenaden
feilgeboten werden, bieten häufig kaum UV-Schutz. Allenfalls nimmt
die wahrgenommene Lichtintensität ab - ein Effekt, der mehr Schaden
anrichtet als Nutzen stiftet. Die dunklen Gläser sorgen nämlich
dafür, dass weniger Licht das Auge erreicht. Infolgedessen öffnet
sich die Iris und eine wesentliche erhöhte Strahlendosis kann auf
Grund des fehlenden UV-Schutzes das Augeninnere erreichen.

Effektiven Schutz bieten nur hochwertig verarbeitete Gläser.
"Wichtige Qualitätskriterien sind ein Breitband-UV-400-Schutz, der
alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich filtert, sowie das
CE-Zeichen", erklärt Grunwald. "Damit garantieren Hersteller, dass
ihre Brillen den in Europa gültigen Qualitäts-Mindestanforderungen
entsprechen." Wer sich unsicher ist, ob seine Sonnenbrille
tatsächlich vor der Sonne schützt, kann die Blau-Durchlässigkeit und
den UV-Schutz bei jedem guten Optiker überprüfen lassen. Weitere
Qualitätsmerkmale einer guten Sonnenbrille sind große Gläser, die
auch bei leichtem Druck nicht nachgeben. Nur so ist sichergestellt,
dass die Gläser bruchfest sind und vor seitlichen Reflexionen
schützen. Wer die Sonnenbrille nur gelegentlich nutzt und im Alltag
auf eine Brille verzichten möchte, bekommt im Fachhandel inzwischen
auch Kontaktlinsen mit verlässlichem UV-Filterschutz.


Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G.
Der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G. aus Hamburg hat
seinen Ursprung im Jahr 1925 und ist heute einer der erfolgreichsten
Anbieter von Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen. Dazu
tragen leistungsstarke Produkte, ein herausragender Kundenservice
sowie eine außergewöhnlich hohe Beitragsstabilität bei. Seit April
2009 bildet das Unternehmen mit den drei Versicherungsvereinen auf
Gegenseitigkeit der SIGNAL IDUNA Gruppe einen Gleichordnungskonzern.
Der Versicherer beschränkt sich nicht auf die Erstattung von Kosten
im Krankheitsfall, sondern steht als umfassender
Gesundheitsdienstleister an der Seite seiner Versicherten. Das
RingGesundheitsManagement zeigt Wege und gibt Hilfestellungen bei der
Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit. Mehr Informationen
unter www.DeutscherRing.de/RingGesundheitsWelt.



Pressekontakt:
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Edzard Bennmann
Ludwig-Erhard-Str. 22
20459 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 35 99 - 2363
Fax: +49 (0)231 135-133539
E-Mail: Edzard.Bennmann@Signal-Iduna.de
www.DeutscherRing.de


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