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Ganz oben auf Wunschliste: Handwerker, Ingenieure, Techniker / Schon 40 Prozent der deutschen Arbeitgeber spüren Fachkräftemangel

Geschrieben am 19-05-2011

Frankfurt am Main (ots) - Wo sind sie, die gut ausgebildeten
Mitarbeiter, die mein Unternehmen so dringend braucht? Mit dieser
Frage setzen sich immer mehr Firmen auseinander.

Der Talent Shortage Survey 2011 des Personaldienstleisters
Manpower zufolge haben 40 Prozent der befragten Arbeitgeber in
Deutschland Schwierigkeiten beim Besetzen von Schlüsselpositionen.
Das sind 11 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung vor einem Jahr.

Die größten Schwierigkeiten melden Arbeitgeber deutschlandweit bei
der Suche nach Fachkräften im handwerklichen Bereich, Ingenieuren,
Technikern und IT-Spezialisten, aber auch Mitarbeiter für Büro- und
Assistenzaufgaben werden gesucht. Dahinter rangieren
Außendienstmitarbeiter, Manager, Köche, Ärzte und Vertriebsleiter.

Die von Manpower seit 2005 jährlich durchgeführte Studie zur
Talentknappheit zeigt, welche Positionen in Deutschland besonders
schwer zu besetzen sind. Dazu gehören schon seit einigen Jahren
Spezialisten aus den technischen Berufsgruppen, dem Ingenieurs- und
IT-Bereich. Insgesamt werden bis 2025 nach Annahme des Instituts für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bis zu 5,4 Millionen Fachkräfte
fehlen.

"Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels meistern zu
können, benötigen Arbeitgeber effektive Personalstrategien. Wem es
gelingt, die richtigen Talente zu gewinnen, wird im Wettbewerb
bestehen. Das Human Age ist angebrochen. Der Mensch mit seinen
Talenten steht im Mittelpunkt", so Vera Calasan, Geschäftsführerin
der ManpowerGroup Deutschland. "Passgenaue Weiter- und
Umqualifizierungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
sowie flexible Beschäftigungsformen" zählen für Calasan zu den
Lösungsansätzen.

Darüber hinaus plädiert sie dafür, die Internationalisierung des
Arbeitsmarkts als Chance zu nutzen. Seit dem 1. Mai 2011 gilt nun
auch in Deutschland die Freizügigkeit für Arbeitskräfte aus acht
osteuropäischen Ländern. Das eröffnet Personalentscheidern in Zeiten
des Fachkräftemangels die Möglichkeit, Menschen aus diesen Staaten
einzustellen. "Auch die ManpowerGroup Deutschland möchte diese Chance
nutzen", sagte Calasan. Im Rahmen der Initiative Borderless Talent
Solutions bietet die ManpowerGroup bereits seit Längerem die
grenzüberschreitende Kandidatenrekrutierung an. Dabei profitiert das
Unternehmen von einem globalen Netzwerk in 82 Ländern der Welt.

Befürchtungen, osteuropäische Arbeitnehmer könnten in Scharen auf
den deutschen Arbeitsmarkt strömen, teilt der Personaldienstleister
nicht. "Es wird kein Schlangestehen geben." Selbst in Manpower
Niederlassungen in Grenzregionen zu Polen oder Tschechien gingen
bislang kaum Bewerberanfragen ein. Dabei erhalten Arbeitskräfte aus
den osteuropäischen Staaten, die von deutschen Personaldienstleistern
eingestellt werden, neben einem besseren Verdienst als in ihren
Heimatländern tariflich vereinbarte höhere Sozialleistungen. Für die
Branche gilt seit dem 1. Mai 2011 eine Lohnuntergrenze.

Weltweit gibt ein Drittel der Arbeitgeber an, Schwierigkeiten bei
der Besetzung von offenen Stellen zu haben. Als Hauptgrund dafür wird
in der Talent Shortage Survey fehlende Berufserfahrung bei den
Bewerbern genannt. Im Unterschied zu ihren internationalen Kollegen
sehen Arbeitgeber in Deutschland den Mangel an Bewerbern als
zentrales Problem. 14 Prozent der Unternehmen wären bereit,
Kandidaten gezielt für Aufgaben zu qualifizieren, sofern das
persönliche Potenzial stimmt. Die Gesellschaften der ManpowerGroup
Deutschland bieten Berufseinsteigern, Wiedereinsteigern und älteren
Mitarbeitern bereits vielfältige Um- und
Weiterqualifizierungsangebote. In intensiven Gesprächen werden
Qualifikationen analysiert und eventuelle Lücken identifiziert, um
sie in Kooperation mit renommierten Bildungsträgern zu schließen.
Dadurch profitieren Kundenunternehmen von Mitarbeitern mit
passgenauen Qualifikationen.

Die ManpowerGroup ist weltweit einer der führenden Anbieter
innovativer Human-Resources-Lösungen. Das Unternehmen ist an über
4.000 Standorten in 82 Ländern präsent. Mit den Tätigkeitsfeldern
Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Recruitment Process
Outsourcing (RPO) und Managed Service Provider (MSP) erwirtschaftete
die ManpowerGroup Deutschland 2010 einen Umsatz von 596 Millionen
Euro. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen an rund 200
Niederlassungen mehr als 22.000 Mitarbeiter, die überwiegend in
Kundenunternehmen tätig sind. Mehr Informationen zu Manpower erhalten
Sie unter www.manpower.de oder www.manpower.com .

(5/2011)



Pressekontakt:
WEFRA PR
Gesellschaft für Public Relations mbH
Dr. Andreas Bachmann
Mitteldicker Weg 1 - WEFRA Haus
63263 Neu-Isenburg (Zeppelinheim)
Telefon: 069 695008-78
Fax: 069 695008-71
E-Mail: presse@manpower.de
Internet: www.wefra.de


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