(Registrieren)

IMX zeigt Immobilienjahr 2010: Neubaupreise stabil, leichte Preisabschläge im Bestand, München spitze

Geschrieben am 14-01-2011

Berlin (ots) - Das Immobilienjahr 2010 erweist sich rückblickend
als sehr stabil. Vor allem die Neubaupreise konnten im
Bundesdurchschnitt ihr Preisniveau weitgehend halten. Im Bestand sind
leichte Preisabschläge zu beobachten. Deutliche Preiszuwächse gab es
in München. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Angebotspreisindex
IMX von ImmobilienScout24. Dieser wird auf Basis von über 9,5
Millionen Immobilienangeboten gebildet.

Vor allem die Angebotspreise für neu gebaute Häuser in Deutschland
befinden sich im vierten Quartal 2010 im Aufwind: Der IMX klettert
hier in den letzten drei Monaten um 1,6 Prozentpunkte nach oben.
Damit bewegen sich die Angebotspreise für Neubau-Häuser zum
Jahresende leicht über dem Vorjahresniveau. Der Markt hat sich in
diesem Segment retrospektiv als stabil erwiesen. Auch im
Wohnungsmarkt können die Neubaupreise das Niveau des Vorjahres
weitgehend halten - wenngleich mit einem leichten Abschlag. Der IMX
für neu gebaute Wohnungen in Deutschland liegt Ende 2010 1,1
Prozentpunkte leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die Angebotspreise für Bestandsimmobilien sind im
Bundesdurchschnitt hingegen leicht gesunken. So sind die Preise für
Häuser im Bestand im vierten Quartal zwar wieder leicht angestiegen,
im Jahresrückblick liegt der IMX jedoch 3,7 Prozentpunkte unter dem
Vorjahreswert. Noch größere Preisabschläge zeigt der IMX für
Bestandswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der IMX in diesem
Segment 6,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

"Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen hoch. Die
Preisabschläge aus 2010 sind im Wesentlichen dem Umstand geschuldet,
dass derzeit verstärkt Wohnungen und Häuser in einfachen Lagen
angeboten werden. In guten und sehr guten Lagen ist das Angebot eher
rückläufig und die Preise steigen. Die steigende Bautätigkeit wird
2011 zu einer Erhöhung des Angebots führen. Dank der hohen Nachfrage
wird der Markt auch diese neuen Objekte bei stabilen bis leicht
steigenden Preisen gut annehmen", erläutert Michael Kiefer, Leiter
Immobilienbewertung bei ImmobilienScout24.

Deutliche Preiszuwächse in München

Das Bild ändert sich bei einer detaillierten Betrachtung der
regionalen Immobilienmärkte. So konnten etwa in München die
Angebotspreise für Immobilien in allen Segmente zulegen. Am
deutlichsten bei Neubauten. So schließt der IMX für neu gebaute
Häuser zum Jahresende mehr als acht Prozentpunkte über dem
Vorjahresniveau. Bei neu gebauten Wohnungen verläuft die Entwicklung
beinahe identisch. Im Windschatten steigender Neubaupreise ziehen
auch die Angebotspreise für Bestandsimmobilien an der Isar an: Der
IMX für Bestandswohnungen steigt 2010 um 2,6 Prozentpunkte, der für
Häuser im Bestand um 7,9 Prozentpunkte. Anders in Köln: In der
Domstadt sind die Angebotspreise 2010 in allen Segmenten gesunken.

Die monatlichen IMX-Auswertungen finden Sie hier:
http://preisindex.immobilienscout24.de

Über den IMX:

Der IMX ist der neue Angebotsindex für Immobilien in Deutschland.
Herausgeber ist ImmobilienScout24, Deutschlands größter
Immobilienmarkt. Grundlage des IMX sind über 9,5 Millionen
Immobilienangebote, die seit 2004 auf ImmobilienScout24 inseriert
wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu. Die
Datenbasis des IMX umfasst sämtliche Immobilientypen. Über eine
Geocodierung sind alle Immobilien vollständig verortet und können
ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden. Für die Erstellung
des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch
statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Die entsprechenden
Umrechnungsfaktoren werden dabei laufend unmittelbar aus dem
Marktgeschehen statistisch abgeleitet und stellen somit den
tatsächlichen Einfluss einzelner Zustandskriterien auf den Preis dar.
Dies gilt sowohl für sich verändernde Lageeigenschaften als auch für
objektbezogene Eigenschaften wie etwa das Baujahr. Hierdurch werden
Verzerrungen, die durch eine bloße Mittelung der Daten entstehen
kann, vermieden. Bei der Glättung der Daten arbeitet
ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut
(RWI) in Essen zusammen.

Über ImmobilienScout24:

ImmobilienScout24 ist Deutschlands größter Immobilienmarkt. Mit
über 5 Millionen Nutzern (Unique Audience) pro Monat ist die Website
das mit Abstand meistbesuchte Immobilienportal im deutschsprachigen
Internet. Monatlich werden zudem über 250 Millionen virtuelle
Immobilienbesichtigungen auf dem Portal durchgeführt. Bei
ImmobilienScout24 werden jeden Monat über 1,2 Millionen verschiedene
Immobilien angeboten. Das Unternehmen sitzt in Berlin und beschäftigt
über 450 Mitarbeiter. ImmobilienScout24 ist Teil der Scout24-Gruppe,
deren Angebote rund 8 Millionen Menschen nutzen. Neben
ImmobilienScout24 zählen AutoScout24, ElectronicScout24,
FinanceScout24, FriendScout24, JobScout24, TravelScout24 sowie das
Portal Jobs.de zur Scout24-Gruppe. Scout24 ist ein Teil des Deutsche
Telekom Konzerns.



Pressekontakt:
Marcus Drost
Immobilien Scout GmbH
Fon 030 / 24 301 - 14 18
Fax 030 / 24 301 - 11 10
E-Mail: presse@immobilienscout24.de
Pressemitteilungen als RSS-Feed abonnieren:
http://www.immobilienscout24.de/news/rss-feed/pm
Presseservice auf der Website: http://www.immobilienscout24.de/presse


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

310513

weitere Artikel:
  • Der weltweit erste Slow-Motion 3D-Film www.youtube.com/MINI Muenchen (ots/PRNewswire) - MINI, die Premium Automarke, nimmt in ihrem neuesten Werbefilm den Kampf gegen einen fünf Tonnen schweren Monstertruck auf. Dies ist der erste Film mit slow-motion 3D-Bildern, die dem Zuschauer das Geschehen bis ins kleinste Detail offenbaren. Mit dem weltweit erstmaligen Einsatz der innovativen 3D Slow-Motion-Technologie liefert der zweiminütige Film mit dem Titel "MINI vs MONSTER" einen Genuss für das Auge und wird damit nicht nur das 3D-hungrige Publikum begeistern, wenn er heute am 14. Januar in den mehr...

  • ANZ verkündet Preisfestlegung der Barofferte für all seine ausstehenden Anleihen eines bestimmten Typs Melbourne, Australien (ots/PRNewswire) - Australia and New Zealand Banking Group Limited (das "Unternehmen"), einer der grössten Bank- und Finanzkonzerne Australiens, gab heute die Preisfestlegung für seine im Vorfeld angekündigte Barofferte (die "Offerte") für den Kauf sämtlicher seiner am 15. Dezember 2011 fälligen 3,20%-igen vorrangigen Commonwealth-verbürgten Anleihen (die "Anleihen") bekannt. Weitere Bedingungen der Offerte sind im Kaufangebot vom 30. Dezember 2010 (das "Kaufangebot") sowie dem zugehörigen Begleitschreiben (das mehr...

  • Air China bietet zum chinesischen Jahresbeginn 11,5 Prozent mehr Sitze Peking (ots/PRNewswire) - Air China bietet zum diesjährigen chinesischen Neujahrsfest 11,5 Prozent mehr Sitze an als im letzten Jahr und gibt damit zehntausenden Menschen die Möglichkeit, die wichtigsten Feiertage des Jahres mit ihrer Familie zu verbringen. Die einzige chinesische Fluggesellschaft hat für die reiseintensivsten Tage des Jahres, die am 19. Januar beginnen, 7,2 Millionen Sitze auf 40.000 Flügen vorgesehen. Das ist jedoch noch nicht alles: Einige Kunden kommen beim Kauf ihrer Air-China-Tickets für die Reise während des "Frühlingsfestes" mehr...

  • Der Tagesspiegel: Bahn rechnet trotz Chaos mit Gewinnen bei Berliner S-Bahn Berlin (ots) - Mitten in der Krise rechnet die Deutsche Bahn intern bereits wieder mit Gewinnen aus dem Betrieb der S-Bahn. Die im November - noch vor der Winterkrise - beschlossene mittelfristige Finanzplanung sieht nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) vor, den Gewinn im Jahr 2015 auf wieder rund 61 Millionen Euro zu steigern. Vor dem Chaosausbruch lieferte die S-Bahn zuletzt 2008 als Gewinn 56,3 Millionen Euro an den Konzern ab. Die Bahn wollte sich zu den Zahlen nicht äußern. Durch die mit dem ersten Schneefall mehr...

  • WAZ: Die Arbeits-Moral der Kirche - Kommentar von Stefan Schulte Essen (ots) - Wären die Kirchen wirklich die großzügigen, fürsorglichen und fairen Arbeitgeber, als die sie sich ausgeben, niemand würde sie bestreiken wollen. Das sind sie aber nicht. Im harten Wettbewerb der Pflegebranche hantieren die Manager von Diakonie und Caritas mit den gleichen Methoden, die ihre private Konkurrenz anwendet: Leiharbeit, Ausgliederung, unbezahlte Überstunden. Und das alles unter dem Deckmantel des Dienstes am Nächsten. Da sind die Privaten in ihren marktwirtschaftlichen Motiven immerhin ehrlicher. Es stimmt mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht