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Generika Kostensenker Nummer 1

Geschrieben am 16-10-2007

Berlin (ots) -

Zur heutigen Präsentation des Arzneiverordnungsreports (AVR)
erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt:

"Der Arzneiverordnungsreport der alljährlich im Herbst vorgestellt
wird, prägt das Meinungsbild über die Arzneimittelversorgung in der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Insofern begrüßt Pro
Generika, dass die Autoren die massiven Sparleistungen der
Generika-Industrie gewürdigt haben. Generika haben also auch 2006
dazu beigetragen, die Arzneimittelversorgung bezahlbar zu halten. Der
AVR hat zudem klargestellt, dass der Druck auf die
Arzneimittelausgaben der GKV ausschließlich von patentgeschützten
Arzneimitteln ausgeht.

In anderen Bereichen hapert es jedoch an der Objektivität und
Fairness, die ein solches Standardwerk schuldet. Wider besseres
Wissen hält der AVR an dem Klischee fest, dass deutsche Generika
überteuert seien. Eine den Autoren bekannte internationale
Preisvergleichsstudie von IMS Health (Juni 2006) belegt aber
eindeutig, dass deutsche Generika auf der Basis des
Herstellerabgabepreises preisgünstiger sind als die Generika in den
anderen TOP 5-Märkten Europas (Großbritannien, Frankreich, Italien
und Spanien). Der AVR basiert nur auf dem
Brutto-Apothekenverkaufspreis. Die in ihm enthaltene Mehrwertsteuer
sowie die Handelsspannen finden dagegen keine Berücksichtigung.
Anders als die meisten anderen EU-Mitgliedsstaaten belastet
Deutschland die GKV mit dem vollen Mehrwertsteuersatz auf
Arzneimittel. Durch die alleinige Heranziehung des
Apothekenverkaufspreises wird das Bild nicht nur verzerrt, sondern in
Bezug auf die deutschen Generikapreise sogar grob verfälscht.

Die deutschen Generikapreise sind durch den Zangenangriff
zentraler dirigistischer Maßnahmen einerseits und dezentraler
selektiver Rabattverträge andererseits so weit abgesenkt, dass in der
Branche bereits jetzt ein Beschäftigungsabbau eingesetzt hat. Die vom
AVR geforderten weiteren Preissenkungen würden den Generika-Standort
Deutschland massiv gefährden.

Der AVR hat bereits seit längerem seine Monopolstellung durch den
GEK-Arzneimittelreport verloren. Seit zwei Jahren steht er zudem
unter scharfer methodischer Kritik durch die Autoren des
Arzneimittel-Atlas. Will der AVR seine Glaubwürdigkeit behalten, muss
er seine Berechnungen in Zukunft so fair und transparent gestalten,
dass sie alle Aspekte neutral abbilden und für alle Marktbeteiligten
nachvollziehbar sind."

Originaltext: Pro Generika e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54604
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54604.rss2

Ansprechpartner:
Peter Schmidt, Geschäftsführer
Tel.: (030) 2092 4136
info@progenerika.de


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