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Kölner Stadt-Anzeiger: RTL-Chefin kritisiert öffentlich-rechtlichen Expansionsdrang

Geschrieben am 28-09-2007

Köln (ots) - Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur
Festsetzung der Rundfunkgebühren sei kein Freibrief für die
öffentlich-rechtlichen Sender, sich weiterhin in allen Bereichen
ausbreiten zu dürfen, sagte Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin des
Kölner Privatsenders RTL, dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe). Die Bundesländer sollten "nun endlich definieren,
was der Auftrag von ARD und ZDF ist." Das sei eine Chance sowohl für
die öffentlich-rechtlichen Anstalten als auch für die Politik,
endlich Klarheit zu haben, so Schäferkordt. "Und auch die Privaten
hätten Klarheit darüber, wo es noch Raum für sie gibt, um zu
wachsen."

Zurzeit, so Schäferkordt weiter, seien die Expansionsgelüste der
öffentlich-rechtlichen Anstalten ungebrochen und diesen seien keine
Grenzen gesetzt. "Gleichzeitig gelten für uns Private unzählige
Auflagen." Der Auftrag von ARD und ZDF könne kaum lauten, in allen
Medien zu expandieren. "Sie breiten sich mit Gebührengeldern
ungebremst im digitalen Bereich und im Internet aus und bringen
bereits existierende Märkte, die funktionieren, ins Ungleichgewicht
oder zerstören sie", sagte Schäferkordt. "Da liegt das Problem."

Originaltext: Kölner Stadt-Anzeiger
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Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de


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