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Frankreich - geschätzter Wirtschaftsstandort für deutsche Unternehmen / Jedes zweite deutsche Unternehmen ist in Frankreich aktiv

Geschrieben am 26-04-2006

Frankfurt/Main (ots) - Jedes zweite deutsche Unternehmen ist in
Frankreich aktiv. Für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern
spielt Frankreich als Standort eine noch stärkere Bedeutung: 77
Prozent der größeren Unternehmen haben eine Vertretung in Frankreich
- Tendenz wachsend: Jedes dritte noch nicht in Frankreich ansässige
Unternehmen sieht generelle Entwicklungsmöglichkeiten im Nachbarland.
Frankreich ist also weit mehr als ein altbekannter Handelspartner,
Frankreich wird als Wirtschaftsstandort geschätzt. Das ist das
Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der Invest in France Agency (IFA)
unter 500 deutschen Industrieunternehmen aus fünf Branchen.

Fast 40 Prozent der in Frankreich tätigen deutschen Unternehmen
haben durch Neugründungen im Nachbarland Fuß gefasst. 44 Prozent der
Unternehmen haben ihr Frankreich Engagement auf die Basis von
Partnerschaften mit lokalen Unternehmen gestellt,
Unternehmensübernahmen spielten in 11 Prozent der Fälle eine Rolle.

Die deutschen Unternehmen sehen im Nachbarland vor allem einen
großen Absatzmarkt und einen wichtigen und wachsenden
Wirtschaftsraum. Nicht nur für das Marktpotenzial auch für weitere
Standortfaktoren wie gut ausgebildete Arbeitskräfte, Produktivität
und Infrastruktur erhält Frankreich Bestnoten. So schätzen 71 Prozent
der deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern die
Produktivität der französischen Arbeitskraft in ihrer Branche als gut
und sehr gut ein.

Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik und
Fahrzeugbau zieht es nach Frankreich. Für sie hat Frankreich eine
überdurchschnittlich hohe Bedeutung für ihre Branche. Unabhängig von
der eigenen Branche weisen deutsche Unternehmen dem Automobil- und
Automobil-Zuliefer Sektor in Frankreich eine führende Rolle in Europa
zu. "Die Investitionszahlen geben dieser Einschätzung recht", so
Emmanuel Lefèvre, IFA-Geschäftsführer in Frankfurt/Main. "Frankreich
belegte von 2001 bis zum 2. Halbjahr 2005 den zweiten Rang in Europa
für ausländische Investitionen im Bereich der Automobilindustrie."

Dass Frankreich mehr als nur ökonomische Argumente vorbringen
kann, um von sich als Standort zu überzeugen, ist den befragten
Führungsetagen in deutschen Unternehmen sehr bewusst. Zwei Drittel
der Befragten können sich vorstellen in Frankreich nicht nur zu
arbeiten, sondern auch zu leben. Sie geben vor allem den
französischen Lebensstil und die Franzosen als ihre "persönlichen
Standortfaktoren" an.

Über die Umfrage zum Image des Wirtschaftsstandortes Frankreich
bei deutschen Unternehmen:

Im Februar und März 2006 wurden 500 Vertreter der Geschäftsführung
und Unternehmensleitung deutscher Unternehmen im Auftrag der Invest
in France Agency (IFA) zum Image des Wirtschaftsstandortes
Frankreich befragt. Die Unternehmen stammen aus dem gesamten
Bundesgebiet und sind in den Branchen Fahrzeugbau, Elektrotechnik,
Logistik, Pharma und Biotech, Telekommunikations- und
Informationstechnologie aktiv.


Über die Invest in France Agency (IFA):

Die von einer Botschafterin geleitete Invest in France Agency
(IFA) ist eine Außenstelle der französischen Regierung mit dem Ziel,
internationale Investitionen in Frankreich zu fördern, zu initiieren
und zu begleiten. IFA stützt sich auf ein Netzwerk aus
fachübergreifenden Spezialisten, die sowohl am Hauptsitz in Paris als
auch in den zahlreichen Zweigstellen im Ausland tätig sind. Im
deutschsprachigen Raum ist IFA mit Büros in Frankfurt, Düsseldorf und
Zürich sowie einer Repräsentanz in Wien vertreten.


Originaltext: Invest in France Agency
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=18665
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_18665.rss2

Pressekontakt:
komm.passion GmbH
Annegret Winzer
Tel.: +49 (0)30 / 4000 599-13
Fax: +49 (0)30 / 4000 599-99
Email: annegret.winzer@komm-passion.de


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